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WAB-Inn2Power „German Inland Campaign“ in Stuttgart wird verschoben

EINLADUNG
2. Dezember 2019, Stuttgart

Offshore-Wind-Wertschöpfung:
Vom Norden in den Süden und zurück!

Die WAB-Inn2Power „German Inland Campaign“ geht in die nächste Runde: Die Binnenmarktkampagne für die deutsche Offshore-Wertschöpfungskette findet dank der Unterstützung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG am 2.12. in Stuttgart statt.

Einladung zur WAB-Inn2power: German Inland Campaign
Windkraft auf See: Arbeitsplätze & Industriepolitische Bedeutung

Programm:

Ab 16.30 Uhr Einlass

17.30 Uhr Grußworte von:

  • Dirk Güsewell, Leiter Erzeugung/ Portfolioentwicklung, EnBW Energie Baden-Württemberg AG
  • Irina Lucke, Geschäftsführerin EWE Offshore Service & Solutions GmbH und 1. Vorsitzende WAB e.V.
  • Karl Greißing, Leiter Abteilung Energiewirtschaft, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

18.30 Uhr Impulsvorträge:

  • Vorstellung Offshore-Wind-Wertschöpfungsstudie - Dirk Briese, Geschäftsführer wind:research
  • Perspektive für den Deutschen Maschinen- und Anlagenbau - Matthias Zelinger, Geschäftsführer des Forums Klima & Energie und VDMA Power Systems
  • Offshore Wind-Ausbauperspektive – Innovationskraft KMUs, Heike Winkler, Geschäftsführerin WAB e.V.

20.00 Uhr Zusammenfassung, Fazit und Ausblick

20.15 Uhr Get-together mit Imbiss im Foyer (vor dem Aufsichtsratssaal)

Veranstaltungsort:

EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Schelmenwasenstraße 15
70567 Stuttgart

Parkplätze befinden sich in der Tiefgarage.

 

Hintergrund:
Die Kampagnenpartner präsentieren die aktuelle Wertschöpfungsstudie des Marktforschungsinstituts wind:research. Die Studie zeigt vor allem: Die Zuliefererkette der Offshore-Windindustrie erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet. Etwa 24.500 Jobs hängen direkt von Offshore-Wind ab, auch die Binnenländer Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen profitieren von der Offshore-Wind-Wertschöpfungskette.

Die „German Inland Campaign“ hat das Ziel, die bundesweite Wertschöpfungskette der Offshore-Windindustrie sichtbar zu machen. Die Zulieferer sind durch Ihre Innovationen und spezialisierten Dienstleistungen das Fundament der Branche.

Speziell kleine und mittelständische innovative Unternehmen leiden unter einer Delle im deutschen Offshore-Ausbau. Deshalb sollten noch in diesem Jahr die Voraussetzungen für die Ausschreibung des 2018 im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigten „Sonderbeitrags“ geschaffen werden. Diese Ausschreibung sollte spätestens Anfang 2020 stattfinden. Den politischen Willen vorausgesetzt sind technische und wirtschaftliche Machbarkeit gegeben, um den Offshore-Sonderbeitrag von bis zu 2 Gigawatt (GW) zu realisieren. Ohne diese zusätzliche Ausschreibung sind Netzanschluss-Kapazitäten über mehrere Jahre nicht ausgelastet, was volkswirtschaftlich wenig Sinn macht.

Die Branche braucht längerfristige verlässliche Ausbauziele. Die im Klimapaket der Bundesregierung vorgesehenen 20 GW Offshore Wind bis 2030 sind nicht ausreichend.

Die WAB fordert einen Offshore-Ausbaupfad von 35 Gigawatt bis 2035. Dieses Ziel berücksichtigt die Produktion von „grünem“ Wasserstoff aus Windstrom. Die Wasserstoffproduktion aus Windkraft wird im Rahmen der Sektorkopplung eine elementare Rolle spielen.

Höhere Ausbauziele für On- und Offshore Wind sorgen nicht nur dafür, dass Deutschland seine Klimaschutz-Verpflichtungen unter dem Pariser Klimaabkommen einhalten kann. Sie sorgen auch für eine bessere Produktionsauslastung der deutschen Windindustrie. So kann die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte gesteigert werden, die Perspektive der Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette ist sicherer und die Erschließung des Exportpotenzials auf dem wachsenden Weltmarkt wird erleichtert.


Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 29.11.2019 an info @ wab.net.

Wir freuen uns auf einen informativen Abend aus aktuellem Anlass.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Winkler, Geschäftsführerin WAB e.V.

 

Über den WAB e.V.
Der WAB e.V. ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 260 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.