WAB e.V. https://www.wab.net WAB e.V. de-DE WAB e.V. Fri, 25 Nov 2022 14:55:00 +0100 Fri, 25 Nov 2022 14:55:00 +0100 TYPO3 EXT:news news-752 Mon, 08 Jun 2020 17:34:40 +0200 TenneT stellt Vorschlagskorridor für 5. Bauabschnitt der Westküstenleitung vor https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/tennet-stellt-vorschlagskorridor-fuer-5-bauabschnitt-der-westkuestenleitung-vor/ Im Rahmen der sogenannten Ergebniskonferenz des Bürgerdialoges stellt der Übertragungsnetzbetreiber TenneT am 08. und 09. Juni 2020 den Vorschlagskorridor für den fünften und letzten Abschnitt der insgesamt 140 Kilometer langen 380-kV-Westküstenleitung vor. Der etwa 16 Kilometer lange, fünfte Abschnitt führt vom Umspannwerk Klixbüll entlang der B5 und östlich an Braderup sowie Süderlügum vorbei bis zur dänischen Grenze. Seit 2018 sind der Übertragungsnetzbetreiber TenneT und die Menschen in Südtondern zu diesem Abschnitt des Netzausbauprojektes im Gespräch. Als Ergebnis dieses Dialogs sowie umfangreicher Prüfungen und Abwägungen von Faktoren wie Umwelt- und Artenschutz und Siedlungsannäherungen wurde der Vorschlagskorridor ermittelt.

„Uns ist wichtig, mit den Menschen in Südtondern weiter im Gespräch zu bleiben und den genauen Leitungsverlauf innerhalb des 250 bis 400 Meter breiten Korridors zu ermitteln“, sagte          TenneT-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens, „im weiteren gemeinsamen Dialog wollen wir mit den Menschen die bestverträgliche Lösung finden.“

Dazu finden schon im Sommer Gespräche mit Gemeinden und möglicherweise betroffenen Grundstückseigentümern stattt.

Bei der Ermittlung des Vorschlagskorridors haben die Planer des Übertragungsnetzbetreibers  etwa 130 Hinweise aus der Bevölkerung geprüft. An 21 Informationsveranstaltungen haben seit 2018 mehr als 700 Menschen teilgenommen. Umweltfachplaner untersuchten Raumwiderstände, mögliche Auswirkungen durch die Errichtung einer Freileitung auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Landschaft, Boden sowie kulturelles Erbe. Die Summe aller Abwägungskriterien unter Berücksichtigung rechtlicher Kriterien und einschließlich des Bündelungsgebots linearer Infrastrukturen sowie eine energiebezogene Vorprägung führte die Planer zu der jetzt favorisierten Variante. Zwei weitere Untersuchungsvarianten, die östliche Variante vorbei an Karlum und Westre sowie die westliche bei Humptrup, hatten im Abwägungsvergleich erheblichere Schutzgut-Betroffenheiten.

Im Herbst sollen die ersten Planunterlagen bei der Genehmigungsbehörde zur Prüfung eingereicht werden. Für 2021 wird der Planfeststellungsbeschluss erwartet. 2023 soll der fünfte und letzte Abschnitt der Westküstenleitung in Betrieb gehen, die auf dänischer Seite bis nach Endrup bei Esbjerg weiter verläuft.

Digitales Format

Aufgrund der Versammlungs-Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hat TenneT ein innovatives, digitales Format für die Bürgerbeteiligung entwickelt, das bei der Ergebniskonferenz zum 5. Bauabschnitt der Westküstenleitung erstmals zum Einsatz kommt. Zunächst wird am 08. Juni ab 14 Uhr ein etwa 30-minütiges Video hochgeladen auf der Website  www.westkueste-dialog-konferenz.de

In dem Info-Film werden der Vorschlagskorridor vorgestellt und auch die Kriterien, die zugrunde gelegt worden sind.

Parallel zum Upload des Videos und auch danach haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit,  Einwände und Fragen vorzubringen. Das ist möglich per E-Mail westkueste-dialog-konferenz @ tennet.eu oder per Telefon 030/587089183, am 08. Juni von 14 bis 20 Uhr, am 09. Juni von 09 bis 20 Uhr.

Die auf diese Weise gesammelten Kommentare und Hinweise werden einer Podiumsrunde vorgelegt, die im Live-Stream unter www.westkueste-dialog-konferenz.de  im Internet  Rede und Antwort steht. Dieser Live-Stream beginnt am 09. Juni, um 18 Uhr. Teilnehmer dieser Podiumsrunde sind Staatssekretär Tobias Goldschmidt, Westküsten-Gesamtprojektleiter Dr. Bernd Brühöfner sowie Umweltplaner Christoph Herden, Geschäftsführer der Molfseer Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung und Burkhard Jansen, Leiter des Fachbereichs Kreisentwicklung, Bauen, Umwelt und Kultur beim Kreis Nordfriesland. Moderiert wird die Podiumsrunde von Nadine Bethge von der Deutschen Umwelthilfe, die den Bürger-Dialog an der Westküste seit 2013 begleitet. Bethge konfrontiert die Podiumsrunde mit den per E-Mail und Telefon gesammelten Bürger-Anmerkungen zum Trassenkorridor.

Die durch die digitale Ergebniskonferenz erhaltenen Hinweise werden im weiteren Planungsverlauf geprüft und dort, wo es möglich ist, berücksichtigt. Bis zum Beginn des Planfeststellungs-verfahrens im Herbst dieses Jahres und auch im anschließenden Genehmigungsverfahren ist eine Bürgerbeteiligung an der Planung weiterhin möglich.

Weiterer Hintergrund zu den anderen Projektabschnitten

Der Abschnitt 1 (Brunsbüttel – Süderdonn, rund 14 Kilometer) ist seit Dezember 2016 in Betrieb. Der Rückbau der ehemals vorhandenen 110-kV-Leitung ist in dem Bereich abgeschlossen.

Der Abschnitt 2 (Süderdonn – Heide, knapp 23 Kilometer) ist seit September 2019 in Betrieb.

Auf fast der kompletten Leitungsstrecke (20,4 km) wird die bestehende 110-kV-Leitung der SH Netz AG auf den neuen Masten in Abschnitt 2 mitgenommen. Die Masten der bisherigen 110-kV-Leitung sind demontiert worden.

Mit dem Bau des Abschnitts 3 (Heide – Husum, knapp 46 Kilometer) wurde im September 2018 begonnen, die Inbetriebnahme ist für Q3/ 2021 geplant. Das Umspannwerk Husum ist nahezu betriebsbereit.

Für den Abschnitt 4 überreichte Schleswig-Holsteins Energiewende-Minister Jan Philipp Albrecht TenneT den Planfeststellungsbeschluss am 29. Januar 2020 in Kiel. Offizieller Baustart war am 11. Mai 2020, geplante Fertigstellung ist in Q3/2022. Offizieller Baustart für das zu diesem Abschnitt gehörende Umspannwerk Klixbüll war ebenfalls Anfang Mai 2020.

Die etwa 140 Kilometer lange Westküstenleitung ist ein europäisches Vorrangprojekt (Project of Common Interest, PCI). PCI-Projekte dienen dazu, die energie- und klimapolitischen Ziele in Europa zu erreichen und sind wichtige Bausteine der Energieunion der Europäischen Union (EU). Vorhaben, die in diese Liste aufgenommen wurden, sind aus energiepolitischer Sicht der EU erforderlich und haben einen besonderen Vorrangstatus.

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Mitglieder-News
news-724 Fri, 24 Apr 2020 10:57:19 +0200 Auf zum "Livestream for Future"! https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/auf-zum-livestream-for-future/ Heute wären wir – unter "normalen" Umständen – mit den Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen. Weil das "aus COVID-19-Gründen" nicht möglich ist, folgen wir den Demo-Organisatoren ins Netz. "Die aktuelle Virus-Pandemie zeigt: Um Krisen zu bewältigen, ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise", schreiben die Organisatoren. Wer wie wir beim Lesen nickt und sich ebenfalls am "Livestream for Future" beteiligen will, klickt heute um 12:00 Uhr hier.

Unser Credo ist: Irgendwann wird die COVID-19-Krise vorüber sein, die Klimakrise leider nicht. Verlieren wir trotz allem das große Ganze nicht aus den Augen!

Auch der traditionelle "Tag der Erneuerbaren Energien" am morgigen 25. April wird in diesem Jahr in die digitale Welt verlegt. Das ist nur konsequent, denn auch in COVID-19-Zeiten wollen wir auf das große Potenzial der Erneuerbaren Energien hinweisen. Dafür bitten wir mit den Organisatoren um Unterstützung: Fotografiert euer Windrad oder eure Windräder und stellt sie in den sozialen Medien vor: wie hoch ist die Leistung, wie viel Strom erzeugt die Anlage, wie viele Haushalte werden versorgt, welche CO2-Mengen eingespart? Setzt dazu den Hashtag #TagderErneuerbarenEnergien.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten "Tag der Erneuerbaren Energien" am letzten April-Wochenende 2021 - hoffentlich wieder wie gewohnt vor Ort!

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WAB-News
news-701 Thu, 12 Mar 2020 17:42:00 +0100 WAB-Frauenstammtisch Windkraft und Wasserstoff https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/wab-frauenstammtisch-windkraft-und-wasserstoff/ WAB-Frauenstammtisch Windkraft und Wasserstoff

Die WAB e.V. lädt alle weiblichen Mitglieder zum erstmaligen WAB-Frauenstammtisch herzlich ein. Gemeinsam wollen wir einen netten Abend in entspannter Atmosphäre verbringen und uns über die Themen Windkraft und Wasserstoff unterhalten.

Wann: 15. Juni 2020

Wo: Bremerhaven

Uhrzeit: 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Um Anmeldung bitten wir über unsere info @ wab.de E-Mailadresse

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr WAB-Team

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Mitglieder-News
news-689 Tue, 04 Feb 2020 17:42:00 +0100 IHK Magazin: Ihr gemeinsamer Auftritt mit der WAB https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/ihk-magazin-ihr-gemeinsamer-auftritt-mit-der-wab/ Gemeinsame Darstellung des WAB e.V. und Ihrer Mitglieder im IHK Magazin

Wir planen eine gemeinschaftliche Darstellung des WAB e.V. im IHK Magazin und geben allen Mitgliedern die Möglichkeit sich in diesem Kontext mit einer Eigenanzeige zu präsentieren.

Die IHK Cuxhaven stellt sich folgend vor und führt alle Informationen auf:


Sehr geehrte Mitglieder der WAB eV – Ihr Branchennetzwerk für die Windenergie! 

In Absprache mit der Geschäftsführung und dem Vorstand der WAB eV bietet sich Ihnen in der nächsten Ausgabe des IHK Magazins WIRTSCHAFT ELBE-WESER die Möglichkeit, Ihr Branchennetzwerk weiter zu unterstützen:   Innovativ - Informativ - Aktuell.
Das IHK Magazin WIRTSCHAFT ELBE-WESER – das Kammermagazin Ihrer IHK Stade.    

Hiermit informiere ich Sie über den nächsten Themenschwerpunkt – Ausgabe 3/ 2020 – des IHK Magazins:  ENERGIE  

Dabei wird die Redaktion u.a. auf folgende Themen eingehen: 

  • Vorwort: H. Vöpel zu Chancen Norddeutschlands mit Windenergie und Wasserstoff
  • Windenergie           
    • - Raumplanungsverfahren
    • - Zukunft der Windenergie / ein Interview
  • LNG-Terminal Stade
  • Wasserstoff             
    • - Aktueller Stand des Projektes
    • - Leitprojekte (Lastverkehr / Biomasse)- Fahrbericht Wasserstofffahrzeug- Aktivitäten in Cuxhaven
  • Die Energiepositionen der IHK Stade
  • Aktuelles zur Ladesäulenpflicht
  • CO2-Bepreisung

Hierzu planen wir in eine gemeinschaftliche Darstellung der WAB eV im IHK Magazin und geben allen Mitgliedern die Möglichkeit, sich in diesem Kontext mit einer Eigenanzeige zu präsentieren. Diese Zusammenfassung von geballter Kompetenz wird die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser erfahren.  

Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie die Gelegenheit nutzen, das Leistungsspektrum Ihres Unternehmens in unserem Wirtschaftsmagazin zu bewerben. Gleichfalls unterstreichen Sie mit einer Anzeige die Vielfalt der WAB! Mit einer Anzeige schreiben Sie Firmengeschichte und zeichnen für Kompetenz im Elbe-Weser-Dreieck! Hierzu sind Musterseiten (Koll. Muster Windenergie WAB) im Anhang beigefügt. Dies ist die Darstellung eines möglichen Seitenlayouts mit den gängigen Formaten und Preisen. Bereits in 2016 haben wir einmal eine kleine Darstellung der WAB eV im IHK Magazin eingebunden. Diese Darstellung finden Sie ebenfalls im Anhang.   

Buchungsschluss:                             07.02.2020 (nur Angabe des Anzeigenformates)                     Druckunterlagen bitte bis:               17.02.2020   
Erscheinungstermin:                        06.03.2020  

Das IHK Magazin  WIRTSCHAFT ELBE-WESER  hat eine Auflage von 13.360 Exemplaren (IVW geprüft III. Quartal 2019) und erscheint im Kammerbezirk der IHK Stade (LK Cuxhaven, LK Stade, LK Osterholz, LK Rotenburg/W. und LK Verden).     

Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an! Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung. Bitte geben Sie mir auf jeden Fall eine kurze Antwort. Dankeschön.  

Freundliche Grüße aus Cuxhaven sendet 

Frau Pirkko Peitz
Mediaberatung
E-Mail: pb-marketing@t-online.de
Telefonnummer: 04721 / 39 87 593

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Mitglieder-News
news-663 Wed, 11 Dec 2019 17:42:29 +0100 Europaweit einzigartiges Verwertungsverfahren für Rotorblätter https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/europaweit-einzigartiges-verwertungsverfahren-fuer-rotorblaetter/ Die Frage nach Verwertungskapazitäten für Glasfaserverbundkunststoffe (GFK) beschäftigt die Betreiber, Produzenten, Entsorger und nicht zuletzt die Medien seit Jahren. Die Veröffentlichung des vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen, Abschlussberichtes „Entwicklung eines Konzepts und Maßnahmen für einen ressourcensichernden Rückbau von Windenergieanlagen“ setzt ebendiese Diskussion aktuell fort.

Von den gegenwärtig ca. 28.000 installierten Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland werden mit Ende 2020 ca. 5.200 WEA nach 20-jähriger Betriebsdauer aus der EEG Vergütung laufen.
Ein Recyclingstau bei GFK Abfällen, so die Sichtweise von neowa, wird durch folgende Überlegungen entschärft:

Auch nach dem Förderzeitraum können WEA unter bestimmten Umständen weiterbetrieben werden. Des Weiteren werden WEA abgebaut uns ins Ausland verkauft oder zwar stillgelegt, aber nicht unmittelbar zurückgebaut.

Dennoch stellt auch der zeitlich versetzte Rückbau von WEA die gesamte Prozesskette für einen qualifizierten Rückbau, von der Planung über den selektiven Rückbau und die Demontage der Anlagenkomponenten sowie den Abtransport der Entsorgungsmassen (Beton, Stahl) bis zur letztendlichen Verwertung aller Komponenten, die etablierten Dienstleister vor große Herausforderungen.

„We design waste“ ist der Ursprung und das Selbstverständnis der neowa GmbH, in der das Recycling von Faserverbundwerkstoffen von Beginn an einen hohen Stellenwert besaß.
In 2015 erfolgte die Gründung der neocomp GmbH in Bremen gemeinsam mit der Nehlsen Gruppe. In der neocomp werden Betreiber- und Verarbeitungskompetenzen für die Entsorgung von Produktions- und End-of-life-Abfällen wie auch dem Rotorblattbruch gebündelt und GFK Abfälle zu 100% thermisch und stofflich verwertet.

Ergänzt und begleitet wurde dieser Entwicklungsschritt mit der Einführung des Logistik- und Sammelkonzeptes „Fibreglass Recycling Europe“, das deutsche wie auch europäische Bedarfsträger anspricht. Das Verständnis, hochqualifizierte Verwertungslösungen zu generieren, forcierte auch weitergehende Entwicklungs-Aktivitäten, die Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen sowie mit Industriepartnern im In- und Ausland.

Für umfassende Versuchsreihen verfügt die neowa GmbH über ein Technikum in Würzburg, das für eine Vielzahl stofflicher Aufgabenstellungen unverzichtbare Daten zur Verfügung stellt.
Geadelt wurden diese Aktivitäten mit dem Gewinn des GreenTech Awards 2017 für eine „echte Lösung“, wie es in der Laudatio hieß – zwei Jahre nach Aufnahme des operativen Geschäftes.

In der neocomp GmbH werden aktuell im Zwei-Schicht-Betrieb 30.000 to Abfälle pro Jahr verarbeitet. GFK Abfälle sind hier zu 50% enthalten. Die Verarbeitungskapazität kann über den Aufbau einer dritten Schicht kurzfristig auf 40.000 Jahrestonnen ausgebaut werden. Die neocomp verfügt über eine Genehmigung zur Verarbeitung von bis zu 85.000 to pro Jahr. Um diesen Mengenhub zu gewährleisten, ist jedoch der Aufbau einer zweiten Verarbeitungslinie notwendig. Die damit verbundenen Investitionen können erst getätigt werden, wenn das reale Mengenszenario „End-of-Life“ von WEA bekannt ist, entsprechende Lieferverträge mit Kunden geschlossen worden sind und der Rechtsrahmen fixiert ist.

Das wiederum führt uns zu einem weiteren Engagement: Der Wunsch nach Standards!
Zwar sind Wettbewerb und technologischer Fortschritt nach wie vor die wichtigsten Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben. Gleichwohl hat uns die jüngste Vergangenheit gelehrt, dass mehr noch „wildwest-ähnliche Entsorgungsgebaren“ einiger weniger, den Ruf aller in der Branche verantwortungsbewusst tätigen Akteure nachhaltig zu schaden imstande sind und eine weitere Unwägbarkeit darstellen. Wirtschaftlichkeit umfasst weit mehr als nur einen niedrigen Preis, so Frank J. Kroll (Geschäftsführer der Unternehmen neowa GmbH und neocomp GmbH).

In einer verantwortungsvollen gesamtwirtschaftlichen Betrachtung fließen Dimensionen wie Rechtssicherheit, Arbeitsschutz, Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit ebenso und gleichwertig in eine solide Bewertung ein. Damit werden Rückbauleistungen endlich vergleichbar. Aber auch die immer noch existenten Informationslücken bei kommunalen Entscheidern, Planungsbüros, Abbruch-Unternehmen, Entsorgern oder Eigentümern hinsichtlich technischer Möglichkeiten wie auch einer umfassenden Bewertung von realistischen Rückbaukosten stellt die Branche immer wieder vor neue Herausforderungen.

Nicht zuletzt diese Erfahrungen haben die neowa motiviert, sich als Co-Gründer der Industrievereinigung RDRWind e.V. zu engagieren, die sich dem Repowering, der Demontage und dem Recycling verschrieben hat und Branchen-Standards für den nachhaltigen Rückbau von Windenergieanlagen etabliert.

Die Mitgliederstruktur des RDRWind e.V. besteht aus Fachbetrieben und Instituten, die den Stand der Technik für den Rückbau von WEA in der DIN SPEC 4866 dokumentieren. Das Arbeitsergebnis soll im April 2020 veröffentlicht werden.

In fester Überzeugung, dem Gedanken des Kreislaufwirtschaftsgesetzes mit unseren Anstrengungen zu entsprechen, erkennen wir selbstkritisch an, dass der „volle Kreis“ noch nicht geschlossen ist. Ressourcenschonende Wieder- und Weiterverwertungen von Faser und Matrix müssen das Ziel all unserer zukünftigen Anstrengungen bleiben. Diese Verwertungslösungen müssen in groß- industriellen Anwendungen (auch wenn diese Rahmenbedingung gegenwärtig wenig Anhänger hat) gerade unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Sinnhaftigkeit umsetzbar sein. Gleichwohl haben wir mit dem von uns entwickelten trockenmechanischen Verfahren zur stofflichen Verwertung die derzeit erfolgreichste Lösung im Markt platziert. An den unseres Erachtens fehlenden 25% zum Schließen eines stabilen Kreislaufs arbeiten wir mit der gleichen Begeisterung, Konzentration und Akribie, die uns bis hierher geführt haben, schließt Frank J. Kroll seine Stellungnahme ab.

 

Kontakt:

neowa GmbH
Stadtkoppel 34
21337 Lüneburg
Web: www.neowa.eu

Mika Lange
Leiter Entsorgung GFK / CFK

Mobil: +49 (173) 911 00 87
Tel.: +49 (4131) 28 74 95-2
Fax: +49 (4131) 28 74 95-9
eMail: ml @ neowa.eu

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Mitglieder-News
news-657 Mon, 09 Dec 2019 09:24:15 +0100 Unternehmen der PNE-Gruppe übernimmt die Rope Access Solutions GmbH https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/unternehmen-der-pne-gruppe-uebernimmt-die-rope-access-solutions-gmbh-1/
  • Ausbau der Dienstleistungen gemäß der Scale Up Strategie
  • Mitarbeiter der Rope Access Solutions GmbH vollständig übernommen
  • Cuxhaven, 5. Dezember 2019 - Der zur PNE-Gruppe gehörende Windparkmanager energy consult GmbH hat die Rope Access Solutions GmbH in Bremen übernommen und in die 100-prozentige Tochtergesellschaft MEB Safety Services GmbH (MEB) integriert.

    Die Rope Access Solutions GmbH (RAS) ist ein Spezialdienstleister im Bereich Seilzugangstechnik und bietet neben Rotorblatt- und Turmarbeiten an Windenergieanlagen auch für andere Industriebereiche Dienstleistungen für Arbeiten in Höhen und Tiefen an. Weitere Schwerpunkte sind die Ausbildung und Schulung im Bereich seilunterstützende Arbeitstechniken, sowie der Verkauf von Komponenten im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).

    Die MEB Safety Services GmbH wurde 2018 von der energy consult GmbH übernommen und ist heute Service Dienstleister für diverse Sicherheitssysteme in Windenergieanlagen mit Fokus auf die Betriebsmittelprüfung, Hinderniskennzeichnung und Feuermelde und Löschsystemen.

    Mit der Integration von RAS in die MEB werden die heutigen Dienstleistungen der energy consult hervorragend ergänzt. Die PNE-Gruppe baut damit ihre Dienstleistungen rund um den Betrieb von Windenergieanlagen und Windparks gemäß ihrer Scale Up-Strategie weiter aus. Die Rope Access Solutions sowie die MEB Safety Services werden als Marken erhalten.

    Das Management der MEB setzt sich aus den Geschäftsführern Henning Wegner und Malte Mehrtens zusammen und wird zukünftig durch Alexander E. Voigt als Prokuristen ergänzt.

    Henning Wegner, Geschäftsführer Energy Consult GmbH: „Dieses Geschäftsfeld komplementiert die Dienstleistungen der MEB sowie der energy consult Prüfgesellschaft ausgezeichnet. Damit wird es uns zukünftig möglich sein, Prüfungen und Arbeiten an Turm und Rotorblatt eigenständig durchzuführen, sowie unsere und fremde Facharbeiter im Bereich PSAgA zu schulen.“

    Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG: „Dies ist ein weiterer Schritt zum Ausbau der Dienstleistungen, die unter dem Dach der PNE-Gruppe angeboten werden. Damit setzt PNE die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells konsequent fort.“

     

    Über energy consult:

    Die „energy consult“ GmbH mit Sitz in Cuxhaven ist ein Spezialist für die betriebswirtschaftliche und technische Führung von Windparks und Umspannwerken sowie deren technische Überprüfung. Das zur PNE-Gruppe gehörende Unternehmen verfügt über mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung. Zurzeit generiert das Unternehmen mit europaweit mehr als 760 Windkraftanlagen eine Leistung von rund 3.500 GWh und versorgt damit etwa eine Million Haushalte. Der reibungslose Betrieb, ein individuelles Management sowie die ordnungsgemäße Dokumentation der Parks und aller zugehörigen Komponenten sind die Kernkompetenzen von „energy consult“. Dazu zählen auch die Überwachung von Umspannwerken und Übergabestationen, technische Prüfungen sowie die Prüfung und Planung von Netzanschlüssen. Der optimale Ertrag für den Kunden steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie dessen finanzielle Sicherheit und Stabilität, langfristiger Erfolg sowie ein möglichst geringes wirtschaftliches Risiko. Dabei arbeiten die unterschiedlichen Managementbereiche eng zusammen, um eine höchstmögliche Qualität für die Kunden zu erreichen. „Energy consult“ ist aktives Mitglied im Bundesverband Windenergie BWE sowie in der Fördergesellschaft Windenergie FGW.

    PRESSEKONTAKT:

    Henning Wegner
    Geschäftsführer der energy consult GmbH
    Standort Husum
    Otto-Hahn-Straße 12 – 16
    25813 Husum
    Telefon: +49 (0)4841 8944-413
    Telefax: +49 (0)4841 8944-433
    E-Mail: info @ energy-consult.net

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    Mitglieder-News
    news-653 Wed, 04 Dec 2019 15:54:00 +0100 EINLADUNG zur Dialogveranstaltung https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/einladung-zur-dialogveranstaltung/ Das Klimapaket der Bundesregierung: Herausforderungen und Chancen für die Windenergie an Land

    Die Firma ENERCON GmbH lädt als Gastgeber zur nächsten Dialogveranstaltung ein:

    Themen:

    • Wie viel Flächenpotenzial entfällt tatsächlich, wenn die geplanten Mindestabstände eingeführt werden?
    • Und welche Chancen stecken in der Regelung, dass die Gemeinden auch Windflächen mit geringeren Abständen ausweisen dürfen, wenn sie dies möchten? 

    Veranstaltungsdatum:

    10. Dezember 2019

    10.30 Uhr (Einlass) bis 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort:

    Radisson Blue Hotel Bremen

    Böttcherstr. 2

    28135 Bremen

    Nähere Informationen zu den Themen sowie dem Programmablauf, entnehmen Sie bitte dem Anhang.

     

     

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    Branchen-News
    news-654 Wed, 04 Dec 2019 15:54:00 +0100 MEERWind Hausmesse https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/meerwind-hausmesse/

    MEERWind | WAB-Hausmesse

    Am 09. Dezember 2019 öffnet die WAB Ihre Türen für die erste eigene MEERWind Hausmesse.

    Das Event findet in den Räumlichkeiten des t.i.m.e. Port II, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.

    Sichern Sie sich jetzt einen der letzten freien Ausstellungsflächen. 

    Am gleichen Tag lädt die WAB zu drei Arbeitskreisen ein.

    Sie möchten als Gast an der MeerWind Hausmesse teilnehmen? 

    Dann teilen Sie uns bitte kurz Ihre Kontaktdaten per E-Mail an Laura Plewinski, laura.plewinski@wab.net mit oder kommen Sie spontan vorbei.

    Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Herzliche Grüße 

    Ihr WAB Team

     

     

     

     

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    WAB-News
    news-651 Tue, 03 Dec 2019 15:54:00 +0100 Arbeitskreis Gründungsstrukturen und Stahlbau https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/arbeitskreis-gruendungsstrukturen-und-stahlbau/ Einladung

     

    Die WAB lädt ihre Mitglieder zum nächsten Termin des AK Gründungsstrukturen und Stahlbau mit dem Thema:

     

    Stand und Perspektiven des Klebens im Stahlbau  ein.

     

    (Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem angehängten Programm.)

     

    Der Arbeitskreis findet am 05.12.2019 von 10:30h bis ca 16:00h beim

     

    Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

     

    - Klebtechnik und Oberflächen –

     

    Wiener Straße 12

     

     28359 Bremen 

     

    statt.

     

    Bitte melden Sie sich noch heute über info @ wab.net an.

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    Branchen-News WAB-News Mitglieder-News
    news-635 Wed, 20 Nov 2019 15:54:00 +0100 WAB-Inn2Power „German Inland Campaign“ in Stuttgart wird verschoben https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/wab-inn2power-german-inland-campaign-in-stuttgart-wird-verschoben/ EINLADUNG
    2. Dezember 2019, Stuttgart

    Offshore-Wind-Wertschöpfung:
    Vom Norden in den Süden und zurück!

    Die WAB-Inn2Power „German Inland Campaign“ geht in die nächste Runde: Die Binnenmarktkampagne für die deutsche Offshore-Wertschöpfungskette findet dank der Unterstützung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG am 2.12. in Stuttgart statt.

    Einladung zur WAB-Inn2power: German Inland Campaign
    Windkraft auf See: Arbeitsplätze & Industriepolitische Bedeutung

    Programm:

    Ab 16.30 Uhr Einlass

    17.30 Uhr Grußworte von:

    • Dirk Güsewell, Leiter Erzeugung/ Portfolioentwicklung, EnBW Energie Baden-Württemberg AG
    • Irina Lucke, Geschäftsführerin EWE Offshore Service & Solutions GmbH und 1. Vorsitzende WAB e.V.
    • Karl Greißing, Leiter Abteilung Energiewirtschaft, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

    18.30 Uhr Impulsvorträge:

    • Vorstellung Offshore-Wind-Wertschöpfungsstudie - Dirk Briese, Geschäftsführer wind:research
    • Perspektive für den Deutschen Maschinen- und Anlagenbau - Matthias Zelinger, Geschäftsführer des Forums Klima & Energie und VDMA Power Systems
    • Offshore Wind-Ausbauperspektive – Innovationskraft KMUs, Heike Winkler, Geschäftsführerin WAB e.V.

    20.00 Uhr Zusammenfassung, Fazit und Ausblick

    20.15 Uhr Get-together mit Imbiss im Foyer (vor dem Aufsichtsratssaal)

    Veranstaltungsort:

    EnBW Energie Baden-Württemberg AG
    Schelmenwasenstraße 15
    70567 Stuttgart

    Parkplätze befinden sich in der Tiefgarage.

     

    Hintergrund:
    Die Kampagnenpartner präsentieren die aktuelle Wertschöpfungsstudie des Marktforschungsinstituts wind:research. Die Studie zeigt vor allem: Die Zuliefererkette der Offshore-Windindustrie erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet. Etwa 24.500 Jobs hängen direkt von Offshore-Wind ab, auch die Binnenländer Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen profitieren von der Offshore-Wind-Wertschöpfungskette.

    Die „German Inland Campaign“ hat das Ziel, die bundesweite Wertschöpfungskette der Offshore-Windindustrie sichtbar zu machen. Die Zulieferer sind durch Ihre Innovationen und spezialisierten Dienstleistungen das Fundament der Branche.

    Speziell kleine und mittelständische innovative Unternehmen leiden unter einer Delle im deutschen Offshore-Ausbau. Deshalb sollten noch in diesem Jahr die Voraussetzungen für die Ausschreibung des 2018 im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigten „Sonderbeitrags“ geschaffen werden. Diese Ausschreibung sollte spätestens Anfang 2020 stattfinden. Den politischen Willen vorausgesetzt sind technische und wirtschaftliche Machbarkeit gegeben, um den Offshore-Sonderbeitrag von bis zu 2 Gigawatt (GW) zu realisieren. Ohne diese zusätzliche Ausschreibung sind Netzanschluss-Kapazitäten über mehrere Jahre nicht ausgelastet, was volkswirtschaftlich wenig Sinn macht.

    Die Branche braucht längerfristige verlässliche Ausbauziele. Die im Klimapaket der Bundesregierung vorgesehenen 20 GW Offshore Wind bis 2030 sind nicht ausreichend.

    Die WAB fordert einen Offshore-Ausbaupfad von 35 Gigawatt bis 2035. Dieses Ziel berücksichtigt die Produktion von „grünem“ Wasserstoff aus Windstrom. Die Wasserstoffproduktion aus Windkraft wird im Rahmen der Sektorkopplung eine elementare Rolle spielen.

    Höhere Ausbauziele für On- und Offshore Wind sorgen nicht nur dafür, dass Deutschland seine Klimaschutz-Verpflichtungen unter dem Pariser Klimaabkommen einhalten kann. Sie sorgen auch für eine bessere Produktionsauslastung der deutschen Windindustrie. So kann die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte gesteigert werden, die Perspektive der Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette ist sicherer und die Erschließung des Exportpotenzials auf dem wachsenden Weltmarkt wird erleichtert.


    Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 29.11.2019 an info @ wab.net.

    Wir freuen uns auf einen informativen Abend aus aktuellem Anlass.

    Mit freundlichen Grüßen

    Heike Winkler, Geschäftsführerin WAB e.V.

     

    Über den WAB e.V.
    Der WAB e.V. ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 260 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.

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    WAB-News
    news-634 Wed, 20 Nov 2019 14:46:00 +0100 Inn2POWER Offshore-Wind-Events kommen nach Kopenhagen, Stuttgart, Ostend und Esbjerg https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/inn2power-offshore-wind-events-kommen-nach-kopenhagen-stuttgart-ostend-und-esbjerg/ Pressemitteilung

    Inn2POWER Offshore-Wind-Events kommen nach Kopenhagen, Stuttgart, Ostend und Esbjerg 

    Das Interreg Nordseeprogramm-Projekt Inn2POWER startet mit spannenden Veranstaltungen in sein viertes und finales Jahr: Teilnehmer der WindEurope Offshore 2019 Konferenz in Kopenhagen können Ende November an einem „Energy Innovation B2B Matchmaking“ teilnehmen, das vom dänischen Inn2Power-Projektpartner Energy Innovation Cluster organisiert wird. Anfang Dezember folgt ein Event in Stuttgart, bei dem die deutsche Offshore-Wind-Zulieferkette im Mittelpunkt steht, welche sich bis in den Süden des Landes erstreckt. Zahlreiche weitere Events und Aktivitäten folgen im kommenden Jahr!

    Nordseeregion, 20. November 2019 – In den kommenden Monaten bietet Inn2POWER zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten, die alle ein Ziel verfolgen: die Innovationsfähigkeit von mittelständischen Unternehmen in der Offshore-Wind-Wertschöpfungskette zu verbessern und sie in ihren internationalen Wachstumsplänen zu unterstützen. 

    Diese unterstützenden Veranstaltungen, Aktivitäten und neu entwickelten Tools bieten Lösungen für von den Projektpartnern identifizierte Wachstums- und Innovationshemmnisse. Dabei geht es unter anderem um die Bereiche Geschäftsentwicklung und innovative internationale Zusammenarbeit, Zugang zu Test- und Demonstrationsmöglichkeiten, Managementfähigkeiten sowie Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal.

    Kopenhagen. Eine erste Veranstaltung findet am 25. November im Admiral Hotel in Kopenhagen statt, unmittelbar vor der WindEurope Offshore 2019 Konferenz vom 26. bis 28. November. Das „Energy Innovation B2B Matchmaking“ bietet die Chance, sich mit einem Expertenpublikum aus der Offshore-Windbranche und verwandten Branchen aus der Nord- und Ostseeregion zu vernetzen – einschließlich der Möglichkeit, Einzelgespräche mit anderen Teilnehmern im Voraus zu buchen! Die Registrierung für diese Veranstaltung endet am 20. November. Melden Sie sich also so schnell wie möglich an, um gemeinsam mit Vertretern von MHI Vestas, Siemens GRE, Semco Maritime, Bladt Industries und vielen anderen teilzunehmen. „Wir erwarten an diesem Tag rund 100 Teilnehmer, um ein erfolgreiches und produktives Networking zu ermöglichen, das von EIC und allen Inn2POWER-Partnern unterstützt wird“, sagt Gustavo Ferraz de Luna von EIC.

    Dies ist die 12. Ausgabe in der Reihe fokussierter Business Matchmaking-Veranstaltungen, die bisher vom Inn2POWER-Projekt organisiert wurden. Diese sehr beliebten Events zogen in den letzten zwei Jahren über 1000 Teilnehmer an und erwiesen sich als hervorragende Foren, in denen Unternehmen zusammenkommen, um über zukünftige Innovationen und Partnerschaftsmöglichkeiten zu diskutieren. Ein Großteil der B2B-Teilnehmer nutzte die Gelegenheit, um im Vorfeld potenzielle Partner zusammen mit ihrer nationalen Clusterorganisation im Inn2POWER-Projekt zu identifizieren und das neu entwickelte Networking-Tool zu nutzen. „Im Gegensatz zum traditionellen Networking ist es ein klarer Vorteil, im Voraus zu wissen, dass es eine Basis für einen gezielten Dialog gibt, wenn wir uns treffen. Und das Entscheidende ist, dass wir die relevanten Partner im wirklichen Leben treffen. Hier entstehen Beziehungen und es kommt zur Zusammenarbeit “, erklärt Sales Manager Maj Winther Møller vom dänisch-polnischen Unternehmen BIC Electric.

    Stuttgart. Eine weitere Veranstaltung findet am 2. Dezember im Rahmen der „German Inland Campaign“ in Stuttgart statt. Die Veranstaltung hat das Ziel, die Offshore-Wind-Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette in Deutschland sichtbar zu machen. Unter dem Titel "Windkraft auf See: Arbeitsplätze & industriepolitische Bedeutung" lädt die WAB Branchenexperten nach Stuttgart ein, um über die aktuelle Situation der Offshore-Industrie in Deutschland zu diskutieren. Gastgeber der Veranstaltung ist EnBW, einer der größten Offshore-Windparkbetreiber Deutschlands.

    Die Teilnehmer der Veranstaltung erfahren, warum ein starker Heimatmarkt für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen der Offshore-Windbranche von entscheidender Bedeutung ist. Dieser Markt ermöglicht es diesen Unternehmen, ihr Exportpotential auszuschöpfen, was die notwendige langfristige Basis für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze bietet. Eine zügige Umsetzung des im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarten Offshore-Wind-Sonderbeitrags in Deutschland ist daher entscheidend für die kurzfristige Entwicklung der Branche. Dieser „Sonderbeitrag“ wird dazu beitragen, den „Fadenriss“ beim heimischen Ausbau der Windenergie auf See abzumildern, gefährdete Arbeitsplätze in der Windindustrie zu sichern und einen Verlust an Know-how zu vermeiden. Die Offshore-Windindustrie ist bereit und in der Lage, bis 2026 bis zu 2 Gigawatt zusätzliche Leistung zu installieren.

    Ostende. Bis zu 1000 belgische Jugendliche werden bis Ende Januar 2020 den Offshore-Wind „Escape Room“ betreten haben, der vom belgischen Inn2POWER-Partner POM West-Flanders im Offshore-Windhub Ostende eingerichtet wurde. „Aufmerksamkeit für den Sektor und seine attraktiven zukünftigen Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen trägt dazu bei, die wachsende Hürde zu überwinden, genügend qualifiziertes Personal zu finden, um alle Innovations- und Wachstumsambitionen zu verwirklichen“, erklärt Ira Lardinois, Projektleiter bei POM. Im März 2020 veranstalten die belgischen Offshore Days erneut ein Inn2POWER B2B Matchmaking Event.

    Esbjerg und andere Städte rund um die Nordsee. "Future Scenarios in Strategy Development" ist das nächste Modul des Offshore Wind Energy MBA, das im April in Esbjerg stattfinden wird. Dieser branchenspezifische MBA wurde von der Hochschule Bremerhaven und der Business Academy SouthWest entwickelt. „Neueste Erkenntnisse aus der Forschung werden in hochgradig interaktiven Modulen mit realen Herausforderungen aus der Industrie kombiniert, um die Führungskompetenz der Teilnehmer zu steigern“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Lukas von der Fachhochschule Bremerhaven

    Inn2POWER hat sich in den letzten drei Jahren zu einer effektiven Plattform für die Offshore-Windcluster der Nordseeregion entwickelt, um Informationen auszutauschen und KMU bei der Suche nach innovativen Geschäftskooperationen über Grenzen hinweg zu unterstützen. „Wir konnten Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette verbinden, damit sie expandieren können. Ziel von Inn2POWER ist es, die Innovationskraft der Offshore-Windbranche auszubauen und damit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zur Offshore-Windbranche zu erleichtern. Elf Partner aus fünf Ländern der Nordseeregion (Dänemark, Großbritannien, Deutschland, Belgien und die Niederlande) arbeiten Hand in Hand“, sagt Irina Lucke, Vorstandsvorsitzende des WAB e.V..

    Über Inn2POWER

    Inn2POWER ist ein vierjähriges Gemeinschaftsprojekt von elf Partnern aus Unternehmensclustern Universitäten, öffentlichem Dienst und Hafenverwaltungen. Die Partner sind Teil der führenden Offshore-Windcluster in der Nordseeregion und sind in Dänemark, Großbritannien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden ansässig.

    Das Projekt trägt dazu bei, die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen in der Offshore-Windbranche zu erweitern und ihren Zugang zur Offshore-Windbranche zu verbessern. Inn2POWER wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im „Interreg Nordseeprogramm“ der Europäischen Union kofinanziert.

    Inn2POWER Webseite: http://northsearegion.eu/inn2power/

    EIC B2B Matchmaking Event: https://energyinnovationb2b-2019.b2match.io/  

    Übersichtskarte Offshore-Wind-Unternehmen: inn2power.eu/mapping

    Offshore Wind Energy MBA: http://owemba.com

    Marktplatz Testeinrichtungen: testfacilities.eu

    Kontakt:

    Project Coordinator:

    Lead Communication:

    Ira Lardinois, POM West-Vlaanderen        
    E-mail: ira.lardinois@pomwvl.be
    Tel: +32 486 281166

    POM online: www.pomwvl.be 

    Heike Winkler, Managing Director of WAB e.V.
    Tel: +49 151 158 43 924
    E-mail: heike.winkler@wab.net
    WAB online: www.wab.net

    Lead Transnational collaboration:

    Lead Offshore Wind Energy MBA:

    Sarah Niddrie-Web, Opergy       
    E-mail: sarah.niddrie-web@opergy.co.uk
    Tel: +44 7917 541785

    Opergy online: www.opergy.co.uk

    Wolfgang Lukas, Hochschule Bremerhaven
    Tel: +49 170 8021776

    E-mail: w.lukas@hs-bremerhaven.de

    Offshore wind energy MBA: www.owemba.com

     

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    WAB-News Pressemitteilung
    news-632 Tue, 19 Nov 2019 16:21:29 +0100 PNE-Gruppe hat die Windparks Neuenwalde und Kittlitz fertiggestellt https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/pne-gruppe-hat-die-windparks-neuenwalde-und-kittlitz-fertiggestellt/
  • 8 Windenergieanlagen mit 27,9 Megawatt
  • Windparkprojekte stärken den Eigenbetrieb
  • Windparkportfolio weiter ausgebaut
  • Cuxhaven, 19. November 2019 - Die PNE-Gruppe hat zwei weitere Windparks in Deutschland komplett fertiggestellt. In den Windparks „Neuenwalde“ (Niedersachsen) und „Kittlitz III“ (Brandenburg) entstanden insgesamt acht Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 27,9 Megawatt (MW).

    Bei dem „Windpark Kittlitz III“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz handelt es sich um eine Erweiterung eines bereits früher in zwei Phasen errichteten Windparks. Die zur PNE-Gruppe gehörende WKN GmbH konnte daher auf Vorkenntnisse unter anderem zum schwierigen Baugrund auf dem Gelände eines ehemaligen Tagebaus zurückgreifen und damit die Kompetenzen auf diesen gestörten Standorten in der Bergbaufolgelandschaft ausbauen. Vor diesem Hintergrund konnte die Errichtung der sechs Vestas-Windenergieanlagen zügig und ohne Probleme abgewickelt werden.

    In „Kittlitz III“ wurden je drei Anlagen von Typ Vestas V126 und Vestas V136 errichtet. Bei unterschiedlichen Nabenhöhen kommen sie jeweils auf eine Gesamthöhe von knapp 200 Meter.

    Im niedersächsischen Windpark „Neuenwalde“ im Landkreis Cuxhaven wurden innerhalb kurzer Zeit zwei Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117 mit einer Gesamthöhe von rund 149 Meter errichtet. Zusammen verfügen die Anlagen über eine Nennleistung von 7,2 MW.

    Sieben der errichteten Windenergieanlagen werden von der PNE AG im eigenen Portfolio betrieben. Eine der Anlagen im Windpark „Kittlitz III“ war zuvor bereits veräußert worden und wurde für den Käufer errichtet.

    Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG: „Mit diesen Windparks leisten wir einen weiteren Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. Damit haben wir aber auch unser eigenes Windparkportfolio um 24,4 MW weiter ausgebaut.“

     

    Über die PNE-Gruppe

    Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie sind Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-Gas-Lösungen.

    Kontakte für Rückfragen

    PNE AG
    Rainer Heinsohn
    Leiter Unternehmenskommunikation
    Tel: +49(0) 47 21 – 7 18 - 453
    Fax: +49(0) 47 21 – 7 18 - 373
    Rainer.Heinsohn @ pne-ag.com

    PNE AG
    Christopher Rodler
    Leiter Investor Relations
    Tel: +49(0) 40 87 – 9 33 - 114
    Fax: +49(0) 47 21 – 7 18 - 373
    Christopher.Rodler @ pne-ag.com

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    Mitglieder-News
    news-627 Wed, 13 Nov 2019 13:21:44 +0100 WindGuard Certification entwickelt FRT-Container für das koreanische Netz https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/windguard-certification-entwickelt-frt-container-fur-das-koreanische-netz/ Memorandum of Understanding mit Hersteller Plaspo über Entwicklung eines 12MVA FRT-Containers unterzeichnet

    Varel, 13.11.2019: Die WindGuard Certification GmbH hat in der vergangenen Woche ein Memorandum of Understanding mit dem südkoreanischen Umrichter-Hersteller Plaspo unterzeichnet. Gemeinsam wollen beide Unternehmen im Auftrag der südkoreanischen Regierung an einem Messcontainer zur Durchführung von Fault-Ride-Through (FRT) Tests für das koreanische Netz arbeiten.

    Der Auftrag markiert den Start einer umfassenden Kampagne der südkoreanischen Regierung zur Verbesserung der Netzinfrastruktur und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dazu gehören neben dem Erlass strengerer Netzanschlussregeln auch die verpflichtende Einführung von entsprechenden Messungen und Zertifizierungen.

    Für das notwendige Messequipment sorgen nun WindGuard Certification und Plaspo Co Ltd.. In den letzten zwei Jahren hat die WindGuard Certification bereits drei FRT-Container der neuesten Generation ausliefern können. „Die Alleinstellungsmerkmale – also die kompakte Bauweise, die einfache und sichere Bedienung sowie die verringerte Belastung des öffentlichen Netzes während der Versuchsdurchführung – finden offensichtlich auch Anklang außerhalb Europas“, sagt Damian Slowinski, Leiter des Prüflabors bei WindGuard Certification, „Wir freuen uns, Plaspo mit unserem Know-how bei Entwicklung und Bau des ersten FRT-Containers für das südkoreanische 33kV-Netz unterstützen zu dürfen.“

    FRT-Container simulieren Fehlerzustände im öffentlichen Netz und werden benutzt, um die in Netzanschlussrichtlinien geforderten Fähigkeiten von Windenergieanlagen zur Netzstabilisierung zu testen. Die WindGuard FRT-Container können sowohl Überspannungen (OVRT) als auch Spannungseinbrüche (LVRT) im Mittelspannungsnetz nach aktueller FGW TR 3 und IEC61400-21-1 simulieren.

     

    Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die WindGuard Certification GmbH wird freundlichst erbeten. Für weitere Informationen, besuchen Sie gern unsere Homepage: www.windguard-certification.de

    Über WindGuard Certification

    WindGuard Certification ist eine Zertifizierungsstelle für Windenergieanlagen und andere Erneuerbare Energien. Sie erstellt Typenzertifikate für On- und Offshore Windenergieanlagen und ihre Komponenten und erarbeitet Lösungen zu allen Fragen rund um die Netzstabilität von Energiesystemen. Dazu gehören Einheiten- und Anlagenzertifikate sowie Berechnungen zum Einspeisemanagement. Weiter ist die WindGuard Certification durch das BSH für Offshore-Zertifizierungen anerkannt. Bisher wurden rund 225 Zertifikate mit insgesamt 1500 MW Anschlusswirkleistung herausgegeben. Neben der nach DIN EN ISO/IEC 17065 akkreditierten Zertifizierungsstelle betreibt die WindGuard Certification ein akkreditiertes Prüflabor gemäß DIN EN ISO/IEC 17025. Akkreditiert sind die Vermessungen nach FGW TR 3, IEC 61400-21, Measnet, VDE 0214-100 sowie DIN EN 61000-4-30 und CEI 0-16.

    Ihre Ansprechpartnerin (PR):
    Cornelia von Zengen
    Tel: 04451/95 15-240
    Email: c.vonzengen @ windguard.de

    Ihr Ansprechpartner (FRT Container):
    Damian Slowinski
    Tel: 04451/95 15-145
    Email: damian.slowinski @ windguard.de

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    Mitglieder-News
    news-626 Wed, 13 Nov 2019 12:43:48 +0100 In eigener Sache: WAB stellt sich neu auf! https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/in-eigener-sache-wab-stellt-sich-neu-auf/ Das fünfköpfige neue WAB-Team stellt sich motiviert den aktuellen Herausforderungen für die Windindustrie an Land und auf See

    Bremerhaven, 13. November 2019 – Heike Winkler ist seit 1. November Geschäftsführerin des WAB e.V. mit Sitz in Bremerhaven. Sie hatte die Leitung der Geschäftsstelle im Juni zunächst kommissarisch übernommen. Zuvor war Heike Winkler langjährige Leiterin der Unternehmenskommunikation und verantwortlich für den Bereich Public Affairs sowie freiberuflich in der Offshore-Windindustrie tätig.

    „Wir sind Heike Winkler sehr dankbar, dass sie im Frühsommer die Geschäftsführung der WAB kurzfristig übernommen hat und freuen uns, dass wir sie nun auch langfristig für diese Aufgabe gewinnen konnten“, kommentiert WAB-Vorstandsvorsitzende Irina Lucke. „Ihre langjährigen Erfahrungen in der Windindustrie machen sie zu einer Idealbesetzung als WAB-Geschäftsführerin“.

    „Ziel meiner Arbeit ist es die Wertschöpfungskette der Windbranche in ihren Interessen zu unterstützen. Die innovative Windbranche in allen ihren Facetten bietet große industriepolitische Chancen“, betont Heike Winkler.

    Neu im WAB-Team ist Hans-Dieter Sohn. Er unterstützt den Windindustrieverband ab Mitte November als Senior Kommunikations- und Marketingmanager. „Wir sind froh, dass wir mit Hans-Dieter Sohn einen in der Branche gut vernetzten Kommunikationsprofi für unser Team gewinnen konnten“, sagt Heike Winkler. Zuletzt berichtete er mehrere Jahre lang als Deutschlandkorrespondent für den internationalen Erneuerbare-Energien-Informationsdienst Renews über die deutsche Windbranche. „Wir werden uns mit vereinten Kräften für die Interessen der deutschen Offshore-Windbranche und die der Onshore-Windenergie des Nordwestens einsetzen. Hier ist Kommunikation derzeit eine Schlüsselqualifikation“, fügt sie hinzu. „Als Reporter hat mich das Innovationstempo der Wind-Branche in den letzten Jahren fasziniert. Ich freue mich daher auf die neue Herausforderung, die On- und Offshore-Branche mit meiner Erfahrung zu unterstützen“, sagt Hans-Dieter Sohn.

    Laura Plewinski beginnt ebenfalls im November als Junior Marketing- und Kommunikationsmanagerin. Sie kommt von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Bremen.
    Fördermittel-Projekte und Arbeitskreise werden seit Oktober kommissarisch durch die Clustermanagerin Bettina Bittner betreut. Sie bringt wie Heike Winkler elf Jahre Branchenerfahrung mit. Nach wie vor an Bord als Junior-Clustermanagerin im Bereich Mitglieder-Service ist Monika Marquardt.

    Das neu aufgestellte WAB-Team tritt an, um die Windbranche bestmöglich zu unterstützen.

    WAB-Veranstaltungshinweise:

    13. November 2019: Der nächste WAB-Stammtisch findet mit freundlicher Unterstützung von wpd im Bremer Quartier Überseeinsel auf dem ehemaligen Kellogg-Areal statt. Themen des Abends sind das nachhaltige Quartier „Überseeinsel“ und das neue Wohnkonzept Offshore-Quartier für Service-Mitarbeiter der Windparks, welches die Borkum Hafen Immobilien GmbH auf der Nordseeinsel entwickelt.

    2. Dezember 2019: Nächste Runde der WAB-Inn2Power „German Inland Campaign“. Die Partner der Binnenmarktkampagne für die deutsche Offshore-Wertschöpfungskette treffen sich dank der Unterstützung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in Stuttgart. Diskutiert wird über „Windkraft auf See: Arbeitsplätze & Industriepolitische Bedeutung“.

    9. Dezember 2019: Die erste Ausgabe unserer Hausmesse MEERWind lädt ein zum „Vernetzen“ im Norden im t.i.m.e. Port II und bietet WAB-Mitgliedern und potenziellen WAB-Mitgliedern die Gelegenheit, ihr Unternehmen oder Projekt den anderen WAB-Mitgliedern und Besuchern zu präsentieren. Anmeldung und weitere Infos über: info @ wab.net.

    8.-9. Januar 2020: Die nächste Delegationsreise führt interessierte WAB-Mitglieder am 8. und 9. Januar nach Schottland. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche des  European Offshore Wind Deployment Centre (EOWDC) und des DeepWind Cluster sowie ein Meeting mit Vattenfall und ORE Catapult. Für die Reiseplanung brauchen wir bis zum 15.12. Ihre Interessensbekundung.

    12.-13. Mai 2020: WINDFORCE 2020: Die WAB-Jahreskonferenz findet turnusgemäß in Bremerhaven statt. Ein Call for Abstracts folgt ihn Kürze.

     

    Kontakt: Heike Winkler | Geschäftsführerin WAB e.V. | 0471 39177 11 | 0151 158439 24 | heike.winkler@wab.net

    Ab 15. November: Hans-Dieter Sohn | Senior Communications and Marketing-Manager WAB e.V. | 0471 39177 14 | 0173 2382802 | hans.sohn @ wab.net

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    WAB-News
    news-625 Mon, 11 Nov 2019 09:51:38 +0100 WAB-Inn2Power „German Inland Campaign“ in Stuttgart https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/wab-inn2power-german-inland-campaign-in-stuttgart/
    SAVE THE DATE
    2. Dezember 2019, Stuttgart

    Offshore-Wind-Wertschöpfung:
    Vom Norden in den Süden und zurück!

    Die WAB-Inn2Power „German Inland Campaign“ geht in die nächste Runde: Die Binnenmarktkampagne für die deutsche Offshore-Wertschöpfungskette findet dank der Unterstützung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG am 2.12. in Stuttgart statt.

    2. Dezember 2019, Stuttgart EnBW
    Einlass: 16.30 Uhr
    Beginn: 17.30 Uhr

    Inn2power: German Inland Campaign
    Windkraft auf See: Arbeitsplätze & Industriepolitische Bedeutung

    Die Kampagnenpartner präsentieren die aktuelle Wertschöpfungsstudie des Marktforschungsinstituts wind:research. Die Studie zeigt vor allem: Die Zuliefererkette der Offshore-Windindustrie erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet. Etwa 24.500 Jobs hängen direkt von Offshore-Wind ab, auch die Binnenländer Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen profitieren von der Offshore-Wind-Wertschöpfungskette.

    Hintergrund:
    Die „German Inland Campaign“ hat das Ziel, die bundesweite Wertschöpfungskette der Offshore-Windindustrie sichtbar zu machen. Die Zulieferer sind durch Ihre Innovationen und spezialisierten Dienstleistungen das Fundament der Branche.

    Speziell kleine und mittelständische innovative Unternehmen Firmen leiden unter einer Delle im deutschen Offshore-Ausbau. Deshalb sollten noch in diesem Jahr die Voraussetzungen für die Ausschreibung des 2018 im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigten „Sonderbeitrags“ geschaffen werden. Diese Ausschreibung sollte Anfang spätestens 2020 stattfinden. Den politischen Willen vorausgesetzt sind technische und wirtschaftliche Machbarkeit gegeben, um den Offshore-Sonderbeitrag von bis zu 2 Gigawatt zu realisieren. Ohne diese zusätzliche Ausschreibung sind Netzanschluss-Kapazitäten über mehrere Jahre nicht ausgelastet, was volkswirtschaftlich wenig Sinn macht.

    Die Branche braucht längerfristige verlässliche Ausbauziele. Die im Klimapaket der Bundesregierung vorgesehenen 20GW Offshore Wind bis 2030 sind nicht ausreichend.

    Die WAB fordert einen Offshore-Ausbaupfad von 35 Gigawatt bis 2035. Dieses Ziel berücksichtigt die Produktion von „grünem“ Wasserstoff aus Windstrom. Die Wasserstoffproduktion aus Windkraft wird im Rahmen der Sektorkopplung eine elementare Rolle spielen.

    Höhere Ausbauziele für On- und Offshore Wind sorgen nicht nur dafür, dass Deutschland seine Klimaschutz-Verpflichtungen unter dem Pariser Klimaabkommen einhalten kann. Sie sorgen auch für eine bessere Produktionsauslastung der deutschen Windindustrie. So kann die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte gesteigert werden, die Perspektive der Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette ist sicherer und die Erschließung des Exportpotenzials auf dem wachsenden Weltmarkt wird erleichtert.

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    WAB-News
    news-624 Fri, 08 Nov 2019 16:26:07 +0100 SCIENCE meets BUSINESS am 14.11.2019 - „Lernende Region gelebt“ https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/science-meets-business-am-14112019-lernende-region-gelebt/
    Donnerstag, 14. November 2019, Hochschule Bremerhaven (Haus T, Raum T 0002/EG)

    Agenda

    18.00 Uhr
    Einlass / Get together I

    18.30 Uhr
    Begrüßung / Grußworte

    • Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Rektor Hochschule
    • Janina Marahrens-Hashagen, Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven

    18.45 Uhr
    Tandemvorträge

    • Offshore Wind Energy MBA - Managementqualifikation für Führungskräfte
      Prof. Dr. Wolfgang Lukas (Hochschule Bremerhaven) und Sebastian Friedrich (Vattenfall Europe Windkraft GmbH)
    • Entwicklung des Tourismusstandorts Bremerhaven
      Prof. Dr. Birgit Vock-Wannewitz (Hochschule Bremerhaven) und Hans Jaich (im-jaich oHG Yachthäfen und Wasserferienwelt)

    19.25 Uhr
    Diskussionsrunde mit Studierenden, Referenten/innen und Publikum

    Ca. 20.00 Uhr
    Get together II mit Getränken und kleinem Imbiss

    22.00 Uhr
    (Offizielles) Ende der Veranstaltung

    Anmeldung

    Bitte bis Montag, 11. November 2019, via eMail an: event @ schendel-design.de mit kurzer Angabe
    von (Titel) Vorname u. Nachname, Firma/Institution/Privat oder unter www.hs-bremerhaven.de/smb

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    Mitglieder-News
    news-623 Wed, 30 Oct 2019 11:29:50 +0100 Iberdrola: Rekordinvestitionen steigern Nettogewinn um 20,4 Prozent https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/iberdrola-rekordinvestitionen-steigern-nettogewinn-um-204-prozent/ Madrid. Iberdrola erzielt in den ersten neun Monaten 2019 einen Nettogewinn von 2,51 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die Rekordinvestitionen des Konzerns von 4,727 Milliarden Euro zwischen Januar und September zurückzuführen. Das ist eine Steigerung von rund 30 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2018.

    Von diesen insgesamt 4,727 Milliarden Euro - dem größten Investitionsbetrag in der Geschichte des Konzerns innerhalb der ersten neun Monate eines Jahres -  entfielen 87 Prozent auf die Geschäftsfelder Netze und Erneuerbare Energien. Das steht im Einklang mit der strategischen Ausrichtung des Konzerns und seinem Engagement für ein nachhaltiges Wachstumsmodell. Dabei entfielen mit 2,22 Milliarden Euro 47 Prozent der Investitionen auf Erneuerbare Energien und mit 1,89 Milliarden Euro 40 Prozent auf Netze, was einem Anstieg von 81 Prozent bzw. 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

    Mit diesen Investitionen kann Iberdrola sein Ziel, im Zeitraum 2018 bis 2022 weitere 13.000 Megawatt an Leistung zu installieren, früher als geplant erreichen. Bis Ende 2019 wird das Unternehmen 5.218 Megawatt an Leistung neu installiert haben und damit seine Kapazität in nur einem Jahr um 11 Prozent steigern.

    „Die Steigerung der Investitionen und die frühzeitige Erreichung unserer Ziele für Effizienz und Asset-Umsätze für 2022 sind ein großer Erfolg“, äußert sich Ignacio Galán, CEO von Iberdrola, zu den Ergebnissen. „Das gibt uns zusätzlichen Raum für neue Investitionen und schafft einen positiven Kreislauf aus Wachstum und Finanzkraft", fügt Galán hinzu.

    Positive Geschäftsentwicklung

    Das Bruttoergebnis (EBITDA) des Konzerns beträgt 7,498 Milliarden Euro, 11,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Dieses positive Ergebnis ist vor allem auf die gute Entwicklung in den Bereichen Netze sowie Stromerzeugung und -versorgung zurückzuführen, die die Ergebnisse des Bereichs Erneuerbare Energien, der durch die geringere Stromerzeugung aus Wasserkraft in Spanien belastet war, mehr als ausgleichen konnten.

    Das Geschäftsfeld Netze erzielte in den ersten neun Monaten ein EBITDA von 3,94 Milliarden Euro, 8,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Auch Stromerzeugung und -versorgung entwickelten sich positiv und erreichten ein EBITDA von 1,81 Milliarden Euro, 37,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. In diesem Bereich zeichneten sich die Beiträge Spaniens und Mexikos durch eine Kapazitäts- und Produktionserhöhung während des Berichtszeitraums aus.

    Das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien erzielte ein EBITDA von 1,67 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 4,5 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres entspricht. Dieses Ergebnis ist vor allem auf die geringere Wasserkraftproduktion in Spanien zurückzuführen. Im Gegensatz dazu stand der erhöhte Beitrag Großbritanniens, wo der Offshore-Windpark East Anglia One in Betrieb genommen wurde. Auch in Mexiko stieg die Produktion aus erneuerbaren Energien um 53,5 Prozent, und bei Iberdrola Energía Internacional, eine neu gegründete Unternehmenseinheit die hauptsächlich kontinentaleuropäische Vermögenswerte umfasst, mit Ausnahme von Spanien, steigerte die positive Entwicklung des Offshore-Windparks Wikinger in Deutschland die Produktion um 53 Prozent.

    Finanzkraft gesteigert

    Iberdrola hat es geschafft, seinen 3,5 Milliarden Euro umfassende Asset-Rotation-Strategie für den Zeitraum 2018-2022 zwei Jahre früher als geplant durchzuführen. Dies ist auf den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an East Anglia One für 1,7 Milliarden Euro zurückzuführen, nachdem die Gruppe zuvor konventionelle Kraftwerksanlagen in Großbritannien und andere nicht strategische Vermögenswerte in Spanien und den USA veräußert hatte.

    Der operative Cashflow des Iberdrola-Konzerns betrug in den ersten neun Monaten bis Ende September 5,25 Milliarden Euro und lag damit um 10,8 Prozent über dem Vorjahreswert.

    Die Asset-Rotation hat zusammen mit dem positiven Cashflow zu einer weiteren Stärkung der Kreditkennzahlen geführt: Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA hat sich um vier Basispunkte auf das 3,5-fache verbessert, und das Verhältnis des operativen Cashflows zur Nettoverschuldung ist um 120 Basispunkte auf 22,2 Prozent gestiegen.

    Iberdrola hat auch seine führende Position bei der Öko-Finanzierung bekräftigt, indem sie in den ersten neun Monaten des Jahres Transaktionen im Wert von vier Milliarden Euro durchführte und sich zum privatwirtschaftlichen Unternehmen mit der größten Anzahl an umlaufenden Öko-Bonds entwickelte.

    Höhere Dividende und zweistelliges Wachstum für 2019

    Die in den ersten neun Monaten des Jahres erzielten Ergebnisse spiegeln den Erfolg des Iberdrola-Modells für nachhaltige Wertschöpfung wider: Die Beschleunigung der Investitionen zur Förderung des Energiewendeprozesses führt zu einem Anstieg der Cashflows, was die finanzielle Solidität des Unternehmens stärkt, so dass der Konzern weiter investieren und wachsen kann.

    Vor diesem Hintergrund hat der Konzern eine Neuauflage seines Programms „Iberdrola Flexible Remuneration“ angekündigt, das eine Erhöhung der Zwischendividende für 2019 um 10,6 Prozent auf 0,167 Euro brutto je Aktie vorsieht. Zu diesem Betrag kommt auch die für Juli 2020 vorgesehene zusätzliche Dividende hinzu.

    Parallel dazu bestätigen die heute vorgelegten Zahlen die Prognose für das Gesamtjahr: Der Jahresüberschuss für 2019 soll zweistellig wachsen.

    Über Iberdrola
     
    Iberdrola ist mit 34.000 Mitarbeitern größter Erzeuger von Windstrom und nach Börsenwert eines der fünftgrößten Energieversorgungsunternehmen der Welt. Die Unternehmensgruppe ist in zahlreichen Ländern aktiv und liefert Strom an über 100 Millionen Menschen. Der Umsatz belief sich im Jahr 2018 auf 35,1 Milliarden Euro und der Nettogewinn auf 3 Milliarden Euro. Iberdrola ist in zahlreichen internationalen Nachhaltigkeitsindizes vertreten, darunter im Dow Jones Sustainability Index und im FTSE 4Good. Der Konzern gilt als eines der nachhaltigsten Energieversorgungsunternehmen der Welt.


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    Branchen-News
    news-622 Tue, 29 Oct 2019 18:34:17 +0100 Legal Offshore Day: Programm veröffentlicht https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/legal-offshore-day-programm-veroeffentlicht/ Wissenstransfer für die Praxis: Der WAB Legal Offshore Day ist die jährliche Fachtagung für die Offshore-Windbranche. Sie richtet sich sowohl an Juristen als auch an Fachleute aus der Branche, die sich mit rechtlichen Fragen im Offshore-Bereich beschäftigen. Konzipiert und geplant wird die Fachtagung vom WAB-Arbeitskreis Recht gemeinsam mit dem WAB e.V.

    Folgende Themen erwarten Sie u.a.: Dr. Martin P. Lögering von Lebuhn & Puchta wird zum Thema "Ausländisches Recht - grenzüberschreitende Fälle" referieren. Claus Sejersen von REETEC stellt den "Status der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung" vor. Zudem werden die Themen "Power-to-X für die Offshore-Windenergie: Einführung und rechtliche Grundlagen" sowie "Juristische Aspekte der Digitalisierung" behandelt. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr, nachdem Dr. Martin Stoevesandt von Nölle & Stoevesandt die Ergebnisse des Tages zusammengefasst hat und einen Ausblick gibt.

    Das Programm finden Sie zum Download auf der rechten Seite.

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    WAB-News
    news-621 Mon, 28 Oct 2019 13:53:14 +0100 SCIENCE meets BUSINESS am 14. November https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/science-meets-business-am-14-november/ Die achte Veranstaltung des Netzwerkes SCIENCE meets BUSINESS (SmB) zum Thema „Lernende Region gelebt” findet am Donnerstag, 14. November 2019, ab 18.00 Uhr in der Hochschule Bremerhaven (Haus T) statt:

    "Wir begrüßen an diesem Abend Frau Janina Marahrens-Hashagen, Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, als Grußrednerin. Des Weiteren haben wir wieder hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft zum o.g. Thema gewinnen können.

    Agenda:

    Donnerstag, 14. November 2019,
    Hochschule Bremerhaven (Haus T, Raum T 0002/EG)

    18.00 Uhr, Einlass / Get together I

    18.30 Uhr, Begrüßung / Grußworte
    Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Rektor Hochschule

    Janina Marahrens-Hashagen, Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven

    18.45 Uhr, Entwicklung des Tourismusstandorts Bremerhaven

    1. Tandemvortrag von Prof. Dr. Birgit Vock-Wannewitz (Hochschule Bremerhaven) und Hans Jaich (im-jaich oHG Yachthäfen und Wasserferienwelt)
    Offshore Wind Energy MBA - Managementqualifikation für Führungskräfte

    2. Tandemvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Lukas (Hochschule Bremerhaven)
    und Sebastian Friedrich (Vattenfall Europe Windkraft GmbH)        

    19.25 Uhr, Diskussionsrunde mit Studierenden, Referenten_innen und Publikum

    Ca. 20.00 Uhr, Get together II mit Getränken und kleinem Imbiss

    22.00 Uhr, (Offizielles) Ende der Veranstaltung

    Die Veranstaltungsreihe SCIENCE meets BUSINESS (SmB) in Form einer Public Private Partnership hat sich zum Ziel gesetzt,

    Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Gedankenaustausch und weiteren Kooperationen anzuregen. Zielgruppen sind ebenfalls

    Vertreter_innen von Verbänden, Politik und Verwaltung.

    Anmeldung:

    Bitte bis Montag, 11. November 2019, via eMail an: event@schendel-design.de mit kurzer Angabe

    von (Titel) Vorname u. Nachname, Firma/Institution/Privat oder unter www.hs-bremerhaven.de/smb"

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    Branchen-News
    news-619 Wed, 23 Oct 2019 08:58:00 +0200 Deutsche Windtechnik und Rabbalshede Kraft unterzeichnen Vollwartungsvertrag für Enercon-Turbinen https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/deutsche-windtechnik-und-rabbalshede-kraft-unterzeichnen-vollwartungsvertrag-fuer-enercon-turbinen/ Die schwedische Einheit von Europas größtem unabhängigen Serviceanbieter für Windenergieanlagen Deutsche Windtechnik und der schwedische Projektentwickler für erneuerbare Energie Rabbalshede Kraft haben einen Vollwartungsvertrag für den Windpark Dingelskogen Vind AB abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst 14 Enercon E82-Turbinen und hat eine Laufzeit von 14 Jahren. Servicestart ist der 06. November 2019.

    “Deutsche Windtechnik ist ein unabhängiger Dienstleister, der Erfahrung mit zahlreichen verschiedenen Marken und ein gutes Gespür für den Marktpreis verschiedener Dienstleistungen hat. Neben dem Preis war die Qualität der wichtigste Faktor für die Wahl des Dienstleisters. Aufgrund der Offenheit und Transparenz der Deutschen Windtechnik bei ihrer Geschäftstätigkeit können wir sagen, dass die Deutsche Windtechnik alle unsere Anforderungen an einen Dienstleister erfüllt.“, sagt Lars Jacobsson Operation Manager Rabbalshede Kraft AB.

    “Mit einem Vollwartungsvertrag für Dingelskogen haben wir einen wichtigen Schritt getan, um unser Enercon- Serviceportfolio in Schweden weiter auszubauen. In naher Zukunft erwarten wir weitere Vertragsabschlüsse für diesen Anlagentyp“, sagt Linus Sturesson, Managing Director Deutsche Windtechnik AB. Insgesamt betreut das schwedische Unternehmen nun um die 150 Windenergieanlagen der Hersteller Vestas, Siemens, Gamesa, Nordex und Enercon. Qualifizierte Serviceteams, gute ausgestattet Logistikzentren sowie eine enge länderübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Deutschen Windtechnik gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren, die das Management der multiplen technischen und logistischen Herausforderungen ermöglichen.

     

     

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    Mitglieder-News
    news-618 Tue, 22 Oct 2019 09:28:14 +0200 Betreiber des Offshore- Windparks „Arkona“ unterstützen die Seenotretter auf Nord- und Ostsee mit 10.000 Euro https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/betreiber-des-offshore-windparks-arkona-unterstuetzen-die-seenotretter-auf-nord-und-ostsee-mit-10/ Viel Geld für die Seenotretter: Mit 10.000 Euro unterstützen die Energieunternehmen RWE Renewables und Equinor die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Spende fließt in den Bau der neuen HAMBURG. Der Seenotrettungskreuzer ist für die DGzRS-Station Borkum bestimmt und soll im April 2020 in Hamburg getauft werden. „Wir freuen uns als rein spendenfinanzierte Organisation sehr über die großzügige Unterstützung von RWE Renewables und Equinor“, sagte DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler bei der Spendenübergabe am Freitag, 18. Oktober 2019. „Das Geld ist für unseren Neubau HAMBURG bestimmt und trägt dazu bei, dass wir unsere Flotte weiter modernisieren und weiterhin für Sicherheit auf See sorgen können.“ Einsatzgebiet der neuen HAMBURG werden die Emsmündung und weite Teile der Deutschen Bucht sein. Der Seenotrettungskreuzer löst auf der westlichsten DGzRS-Station Borkum die ALFRIED KRUPP ab, die im Frühjahr 2020 nach dann 32 Einsatzjahren außer Dienst gestellt wird.

    Jeder kann sich am Neubau beteiligen – am einfachsten mit einer Spende über die Website spendemanöver.de. Überweisungen sind mit dem Stichwort HAMBURG auf das Spendenkonto der DGzRS bei der Hamburger Sparkasse, IBAN: DE24 2005 0550 1280 1967 73, ebenfalls möglich. Daneben bieten die Seenotretter die Aktion „Name an Bord“ erneut an: Ab einer 5.000-Euro-Spende fährt der eigene Name, der einer Firma oder eines Menschen, der besonders geehrt werden soll, auf einer Danktafel an Bord der HAMBURG bei jedem Einsatz mit. Auch die Energieunternehmen RWE Renewables und Equinor werden auf einer der gebürsteten Aluminiumtafeln als Spender verewigt.

    „Ohne die ehren- und hauptamtlich tätigen Seenotretter der DGzRS wären Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks wie ‚Arkona‘ nicht denkbar“, betonte Holger Matthiesen. Der Gesamtprojektleiter des Offshore-Windparks „Arkona“ der RWE Renewables International GmbH nutzte die Spendenübergabe auf der Fassmer-Werft in Berne-Motzen an der Unterweser, um die neue HAMBURG zu besichtigen. „Wenn unsere Mitarbeiter zu unseren Offshore-Anlagen rausfahren, ist es für sie ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass im Fall einer etwaigen Notlage die Seenotretter schnell zur Stelle sind. Wir von RWE Renewables wissen diese ständige Einsatzbereitschaft – getreu dem Motto der Seenotretter ‚rausfahren, wenn andere reinkommen‘ – zu schätzen und unterstützen mit unserer heutigen Spende sehr gerne die wichtige Arbeit der DGzRS.“

    Der Windpark „Arkona“ in der Ostsee ist seit 2018 in Betrieb, verfügt über eine Leistung von 385 Megawatt (MW) und kann rechnerisch bis zu 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Basis für den Betrieb des Windparks ist der Fährhafen Sassnitz-Mukran auf Rügen – ganz in der Nähe der Station des Seenotrettungskreuzers HARRO KOEBKE der DGzRS.

    Über die DGzRS

    Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in unseren Gebieten von Nord- und Ostsee. Sie setzt von 55 Stationen zwischen der Emsmündung im Westen und der Pommerschen Bucht im Osten rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Such- und Rettungsmaßnahmen. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie vor der Mensch. Ohne die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen wäre die Arbeit der DGzRS nicht denkbar. Jahr für Jahr fahren die Einheiten der Rettungsflotte mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee, finanziert ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge.

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    Branchen-News
    news-616 Mon, 21 Oct 2019 08:58:56 +0200 Senvion verkauft europäisches On-Shore-Servicegeschäft und portugiesische Rotorblattproduktion an Siemens Gamesa https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/senvion-verkauft-europaeisches-on-shore-servicegeschaeft-und-portugiesische-rotorblattproduktion-an-si/
  • Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) erwirbt wesentlichen Teil des europäischen On-Shore-Servicegeschäfts von Senvion
  • Rotorblattproduktion in Portugal ebenfalls Bestandteil der Einigung
  • Gläubigerausschuss von Senvion stimmt Transaktion einstimmig zu
  • Transaktion sichert 2.000+ Arbeitsplätze, rund 60% aller Stellen[1] bei Senvion; Bemühungen um weitere Lösungen werden fortgesetzt
  • Hamburg: Senvion hat heute den erfolgreichen Abschluss der exklusiven Verhandlungen mit Siemens Gamesa über den Verkauf eines wesentlichen Teils des europäischen On-Shore-Servicegeschäfts und seiner Rotorblattproduktionsstätte in Portugal bekanntgegeben. Die Vereinbarung, die am 11. Oktober die einstimmige Zustimmung des Gläubigerausschusses von Senvion fand, wurde heute unterzeichnet.

    Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die relevanten Aufsichtsbehörden sowie weiteren üblichen Abschlussbedingungen. Der Abschluss wird für den europäischen Onshore Service innerhalb des vierten Quartals 2019 erwartet. Die Kosten der Betriebsfortführung sowie Löhne und Gehälter der sind durch laufende Geschäftsaktivitäten gesichert.

    Für andere Geschäftsbereiche von Senvion wurde ein Liquidationsprozess initiiert, um sozialverträgliche Lösungen für verbleibende Mitarbeiter und eine ordnungsgemäße Liquidation der verbleibenden Vermögenswerte zu gewährleisten. Wie bereits angekündigt wird das Unternehmen einige Fortführungsprojekte abschließen. Diese Arbeiten werden teilweise bis Mitte des nächsten Jahres andauern und bis dahin weitere Arbeitsplätze sichern. Für andere Geschäftsbereiche, darunter die Aktivitäten in Indien und das außereuropäische Servicegeschäft, werden die Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren weiterhin fortgesetzt.

    Yves Rannou, CEO von Senvion, sagte: "Wir sind froh, dass wir unseren Kolleginnen und Kollegen aus einem wesentlichen Teil des europäischen On-Shore-Servicegeschäfts und der Rotorblattproduktion in Portugal heute gute Nachrichten überbringen und rund 60 Prozent aller Arbeitsplätze erhalten können. Siemens Gamesa wird für sie ein neues, sicheres Zuhause sein. Wir sind auch davon überzeugt, dass dies eine gute Lösung für unsere Kunden im Servicebereich ist."

    "Es war ein langer und steiniger Weg, den wir in einem herausfordernden Umfeld und mit viel Gegenwind gehen mussten. Aber ich bin überzeugt, dass der neue Eigentümer eine gute Zukunftsperspektive für den Geschäftsbereich bietet. Das neue Umfeld wird die einzigartige Expertise und Fähigkeiten der Senvion-Mitarbeiter bewahren und dafür sorgen, dass sie langfristig einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten können."

    "Wir sind unseren Kunden dankbar, die uns in dieser Zeit die Treue gehalten und weiterhin Vertrauen in unsere Fähigkeiten gezeigt haben. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei unseren Geldgebern, deren Unterstützung es uns überhaupt erst ermöglicht hat, diese Einigung zu erzielen sowie bei SGRE, mit denen wir während der kompletten Verhandlungen sehr konstruktiv zusammengearbeitet haben. Vor allem aber möchte ich mich bei all jenen bedanken, die Senvion zu dem gemacht haben, was es seit Jahrzehnten ist: ein Pionier in der Erzeugung von sauberer Energie für die Welt. Wir werden unsere Bemühungen fortsetzen und mögliche Optionen für andere Geschäftsbereiche prüfen, um bestmögliche Lösungen für möglichst viele Mitarbeiter zu finden."
    Rothschild & Co beraten Senvion im Rahmen der Transaktion.

    [1] Stand: 30. September 2019

    Über Senvion:
    Senvion entwickelt, produziert und vertreibt Windenergieanlagen für nahezu jeden Standort - mit Nennleistungen von 2,0 bis 6,33 Megawatt und Rotordurchmessern von 82 bis 152 Metern. Darüber hinaus bietet Senvion seinen Kunden projektspezifische Lösungen in den Bereichen Turnkey, Service und Wartung, Transport und Installation sowie Fundamentplanung und -bau. Die rentablen und zuverlässigen Systeme werden hauptsächlich in den Senvion TechCentern in Osterrönfeld und Bangalore konstruiert und in den deutschen und portugiesischen Werken in Bremerhaven, Vagos und Oliveira de Frades sowie in Żory-Warszowice, Polen und Baramati, Indien gefertigt. Mit rund 3.500 Mitarbeitern weltweit kann das Unternehmen auf die Erfahrungen aus der Fertigung und Installation von weltweit mehr als 8.200 Windenergieanlagen zurückgreifen. Die operative Tochtergesellschaft Senvion GmbH mit Hauptsitz in Hamburg ist mit Vertriebspartnern, Tochtergesellschaften und Beteiligungen in europäischen Auslandsmärkten wie Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Schweden, Spanien, Polen, Rumänien, Italien und Portugal, aber auch weltweit in den USA, China, Australien, Japan, Indien, Chile oder Kanada vertreten.
     
    Vice President Capital Markets and Public Relations
    Dhaval Vakil
    Tel: +44 20 3859 3664
    Mobil: +44 7788 390 185
    E-Mail: dhaval.vakil@senvion.com

    Corporate Communications
    Stephanie Oxley
    Mobil: +44 7534 260 998
    E-mail: stephanie.oxley@senvion.com

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    Mitglieder-News
    news-613 Wed, 16 Oct 2019 10:00:15 +0200 TenneT kann mit dem Bau des dritten und damit letzten Abschnitts der „Mittelachsenleitung“ beginnen https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/tennet-kann-mit-dem-bau-des-dritten-und-damit-letzten-abschnitts-der-mittelachsenleitung-beginnen/ Der Stromnetzbetreiber TenneT hat heute (16.10.2019) den Planfeststellungsbeschluss für den dritten und damit letzten Abschnitt der „Mittelachsenleitung“ in Schleswig-Holstein erhalten. Damit hat das Amt für Planfeststellung Energie in Kiel (AfPE) grünes Licht für die Fertigstellung dieses wichtigen Netzausbauprojekts von europäischem Interesse und Vorrang erteilt. TenneT wird mit dem Bau des 10 Kilometer langen Abschnitts zwischen Handewitt (bei Flensburg) und er dänischen Grenze umgehend beginnen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2020 geplant.

    „Planung und Bau dieses Abschnittes geschehen in enger Abstimmung mit dem dänischen Netzbetreiber Energinet,“ sagte TenneT-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens. „Wir verfolgen dabei einen ambitionierten Zeitplan, denn Energinet hat mit dem Bau auf der dänischen Seite bereits begonnen und erwartet uns alsbald“, betonte Meyerjürgens mit Blick auf die kurze Bauzeit. 

    Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht sagte: „Ich freue mich, dass der Beschluss endlich vorliegt. Die Mittelachsenleitung ist ein Meilenstein für Schleswig-Holstein. Der Brückenschlag nach Dänemark ist zwar nur ein kleiner Abschnitt im deutschen Stromnetz, an ihm wird aber umso deutlicher, dass der Netzausbau und die Energiewende europäische Projekte sind. Das globale Ziel des Klimaschutzes macht nicht an nationalen Grenzen halt, sondern muss darüber hinaus gedacht und organisiert werden.“

    Die 380-kV-Leitung „Mittelachse“ wird nach ihrer Fertigstellung aus insgesamt 433 Masten auf einer Länge von 150 Kilometern bestehen. Der nördlichste Abschnitt (Handewitt – dänische Grenze) ist mit 10 Kilometer Länge der kürzeste Teil und wird aus 26 Masten bestehen. Dieser Abschnitt wird entlang der bestehenden 220-kV-Leitung errichtet, welche nach Fertigstellung der neuen 380-kV-Leitung abgebaut wird.

    Der südliche, erste Abschnitt zwischen Hamburg/Nord und Audorf hat eine Länge von 70 Kilometern, umfasst 183 Masten und ist bereits seit Ende 2017 in Betrieb.

    Der zweite Abschnitt zwischen Audorf und Flensburg, zu dem auch die neuen Umspannwerke Schuby/West und Handewitt gehören, ist ebenfalls 70 Kilometer lang und besteht aus 180 Masten. Er ist seit Mitte 2018 in Bau und soll Mitte 2020, zeitgleich mit dem dritten Abschnitt in Betrieb genommen werden. 

    Die „Mittelachsenleitung“ ist ein europäisches Vorrangprojekt (Project of Common Interest, PCI).  PCI-Projekte dienen dazu, die energie- und klimapolitischen Ziele in Europa zu erreichen und sind wichtige Bausteine der Energieunion der Europäischen Union (EU). Vorhaben, die in diese Liste aufgenommen wurden, sind aus energiepolitischer Sicht der EU erforderlich und haben einen besonderen Vorrangstatus.

    TenneT wird auch weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger über den Leitungsbau umfassend informieren. Für Anfang November ist ein „Bau-Infomarkt“ geplant, um Betroffenen, Anwohnern und Interessierten die Baumaßnahme persönlich zu erläutern. Der Termin wird in Kürze bekanntgegeben.

    Über TenneT

    TenneT ist einer der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Mit rund 23.000 Kilometern Hoch- und Höchstspannungsleitungen in den Niederlanden und Deutschland bieten wir eine zuverlässige und sichere Stromversorgung für 41 Millionen Endverbraucher. Wir erzielen mit rund 4.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,2 Mrd. Euro. Gleichzeitig sind wir einer der größten Investoren in nationale und grenzübergreifende Übertragungsnetze an Land und auf See, die die nordwesteuropäischen Strommärkte verbinden und die Energiewende ermöglichen. Als verantwortungsbewusstes, engagiertes und vernetztes Unternehmen handeln wir dabei mit Blick auf die Bedürfnisse der Gesellschaft.

    Taking power further

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    Mitglieder-News
    news-611 Wed, 16 Oct 2019 09:25:58 +0200 Hard Brexit Consequences https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/hard-brexit-consequences/ Hard Brexit Consequences on the Offshore Renewables Market If a Hard Brexit is present on October 31st, 2019, that would have a considerable and significant effect on the Offshore Renewables Market. In the event of a Hard Brexit all UK-flagged vessels will cease to have permission to work in EU-Waters permanently until a new regulation has been developed. But to date it remains unclear as to when a regulation will be found and come into effect.

    Charterers and Owners of UK-flagged vessels might not have considered all consequences for their Charter Parties or did not have enough time solving the problem. In order to prevent partial or complete stoppages of offshore projects, delays and the effect of increasing costs the Offshore Renewables Market needs an efficient and rapid solution.

    UK-flagged vessels in the EU.

    According to Article 1(1) of Regulation (EEC) 3577/92 (the so called Maritime Cabotage Regulation), the provision of maritime transport services within EU Member States is restricted to EU ship-owners. Maritime transport services shall mean services normally provided for remuneration and shall in particular include mainland cabotage and off-shore supply services, i.e. the carriage of passengers or goods by sea between any port in a Member State and installations or structures situated on the continental shelf of that Member State.

    From the withdrawal date in a no-deal scenario, it would no longer be possible for UK nationals to provide maritime transport services in accordance with Regulation (EEC) 3577/92, unless EU or (alternatively) MS’ legislation allows access to cabotage for vessels bearing the flag of a third country. Neither the EU nor Germany allow for this. As a result, UK companies will not have maritime cabotage rights within the EU and will not be allowed to provide offshore supply services.

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    Mitglieder-News
    news-610 Tue, 15 Oct 2019 17:36:20 +0200 Deutsche Windtechnik übernimmt Turbinenservice der neu gestellten Senvion-Anlagen im Offshore-Windpark Trianel Windpark Borkum II https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/deutsche-windtechnik-uebernimmt-turbinenservice-der-neu-gestellten-senvion-anlagen-im-offshore-windpa/ Die Deutsche Windtechnik erhält einen weiteren Auftrag für die Instandhaltung von Offshore-Turbinen: Nach OWP alpha ventus und OWP Riffgat übernimmt der unabhängige Full-Serviceanbieter ab sofort auch die Instandhaltung der 32 im Installationsprozess befindlichen Anlagen vom Typ Senvion 6.3M 152 im Trianel Windpark Borkum II. Die Serviceaufgaben umfassen im Wesentlichen das Troubleshooting der Windenergieanlagen (inklusive garantierter Verfügbarkeit), die Fernentstörung, das Ersatzteilmanagement sowie die Logistik von Borkum bzw. Emden aus.

     

    „Wir freuen uns, mit Deutsche Windtechnik einen erfahrenen und zuverlässigen Partner für die Übernahme des Servicevertrags für die Senvion-Anlagen gefunden zu haben“, sagt Klaus Horstick, Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG.

    „Den Zuschlag für den Anlagenservice im Trianel Windpark Borkum II verdanken wir unserer umfassenden Erfahrung mit der Wartung von Senvion-Turbinen. Hinzu kommen unser Know-how für die gesamte Offshore Anlage und Peripherie, unser Engineering sowie unsere Technik- und Multibrand-Kompetenz. Wir sind der einzige Offshore-ISP, der die Maschinen unterschiedlicher Anlagentechnologien und Nebendisziplinen beherrscht. Das macht uns zu einem einzigartigen strategischen Partner für unsere Kunden, um ihre individuellen Anforderungen zu erfüllen“, sagt Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik AG. „Nach den Aufträgen für Riffgat, alpha ventus und nun Trianel Windpark Borkum II sind wir fortlaufend auf dem Weg, unsere Offshore-Aktivitäten, insbesondere den Turbinenservice, auf breiter Ebene auszubauen. Für unsere Arbeiten im Borkum Cluster bedeutet das, dass wir weitere Schnittstellen reduzieren, um insbesondere im logistischen Bereich Kosteneinsparpotenziale zu nutzen.“

    Der Trianel Windpark Borkum II ist die zweite Ausbaustufe des kommunalen Offshore-Windparks in der Nordsee. Im Zuge des Ausbaus werden 32 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 200 MW errichtet und in Betrieb genommen. An dem Trianel Windpark Borkum II sind 20 Stadtwerke, regionale Energieversorger und kommunalnahe Unternehmen beteiligt.

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    Mitglieder-News
    news-609 Thu, 10 Oct 2019 14:46:22 +0200 WAB-Geschäftsstelle mit neuer Adresse https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/wab-geschaeftsstelle-mit-neuer-adresse/ Die WAB-Geschäftsstelle ist zum 1. Oktober vom t.i.m.e.Port II in den t.i.m.e.Port III umgezogen. Damit verändert sich die Adresse der WAB auf Barkhausenstraße 4, 27568 Bremerhaven. Veranstaltungen wie Arbeitskreise oder Stammtische werden an gewohnter Stelle stattfinden.

    WAB-Mitglieder sind jederzeit herzlich in die neue Geschäftsstelle eingeladen! Telefonnummern bleiben unverändert.

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    WAB-News
    news-608 Thu, 10 Oct 2019 11:43:37 +0200 PNE AG schließt Investorenvereinbarung ab und unterstützt freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von Morgan Stanley Infrastructure Partners https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/pne-ag-schliesst-investorenvereinbarung-ab-und-unterstuetzt-freiwilliges-oeffentliches-uebernahmeangebot/
  •  Übernahmeangebot zum Preis von 4,00 Euro je PNE-Aktie in bar
  • Attraktive Prämie von bis zu circa 31 Prozent
  • Umfangreiche Zusagen für Mitarbeiter und bestehende Geschäftsbereiche
  • Scale-Up Strategie wird voll umfänglich unterstützt
  • Beschleunigte Umsetzung nächster Strategieschritte
  • Cuxhaven, 10. Oktober 2019. Nach intensiven Gesprächen hat der Vorstand der PNE AG heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Investorenvereinbarung mit der Photon Management GmbH („Bieterin"), eine indirekte hundertprozentige Tochtergesellschaft von Fonds, die von der Morgan Stanley Infrastructure Inc. verwaltet und beraten werden und Teil von Morgan Stanleys globaler privater Infrastrukturinvestitionsplattform Morgan Stanley Infrastructure Partners („MSIP“) sind, unterzeichnet, wonach die Bieterin heute die Absicht zur Abgabe eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots zu einem Preis von 4,00 Euro je PNE-Aktie in bar veröffentlicht hat. Die Investorenvereinbarung enthält die Voraussetzungen und Bedingungen einer strategischen Beteiligung der Bieterin an der PNE AG einschließlich von Zusagen für Mitarbeiter und bestehende Geschäftsbereiche sowie der starken Unterstützung der Unternehmensstrategie, auch in finanzieller Hinsicht.

    Eigenkapital mit rund 300 Mio. Euro bewertet
    Der von der Bieterin gegenüber PNE AG kommunizierte Angebotspreis entspricht einer Prämie von circa 31 Prozent auf den unbeeinflussten Aktienschlusskurs vom 26. August 2019 (3,05 Euro), dem Kurs vor Veröffentlichung der Ad-hoc-Mitteilung bezüglich der erstmaligen Bestätigung von Gesprächen der Gesellschaft mit MSIP, und einer Prämie von circa 21 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten drei Monate (per 9. Oktober: 3,30 Euro). Das bewertet die PNE AG mit einem Eigenkapitalwert von rund 300 Mio. Euro. Das Angebot wird eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie und weitere marktübliche Angebotsbedingungen vorsehen. Die Annahmeschwelle beinhaltet nicht die eigenen Aktien der PNE AG.

    Nach eingehender Prüfung des Transaktionsangebots sind Vorstand und Aufsichtsrat der PNE AG zu der Einschätzung gelangt, dass es im wohlverstandenen Unternehmensinteresse sowie im Interesse der Aktionärinnen und Aktionäre und der weiteren Stakeholder der PNE AG liegt, das Angebot der Bieterin zu unterstützen.

    „Äußerst professioneller und weitsichtiger Partner“
    Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG: „Wir haben MSIP in den Gesprächen als äußerst professionellen und weitsichtiger Partner kennengelernt. Das starke Bekenntnis zu unserem langfristig angelegten Geschäftsmodell und insbesondere zu unserer Strategie ‚Scale Up‘ sowie zu unseren Mitarbeitern und den bestehenden Geschäftsbereichen haben uns überzeugt. Nicht zuletzt begrüßen wir auch die gebotene attraktive Prämie für unsere Aktionäre. Deswegen unterstützen wir vorbehaltlich der sorgfältigen Prüfung der Angebotsunterlage das Angebot von MSIP.“

    Nach Vollzug des Angebots wird von den Parteien bei Erreichen einer Beteiligungsquote von mehr als 50 Prozent ein Widerruf der Zulassung der PNE-Aktien zum Handel im regulierten Markt in Übereinstimmung mit den Regelungen des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) und des Börsengesetzes (BörsG) angestrebt.
    Als international tätiger Windkraft-Pionier und einer der erfahrensten Windkraft-Projektierer entwickelt sich die PNE-Gruppe entsprechend der Strategie ‚Scale Up‘ weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Die strategische Ausrichtung der PNE AG umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der Erneuerbaren Energien sowie die Veredelung von Strom. Mittels ‚Scale Up‘ sollen die Erträge steigen und sich verstetigen. Durch eine signifikante Erhöhung des Service-Anteils und eine noch stärkere Diversifizierung im Projektgeschäft wird sich das Risikoprofil der Gesellschaft nachhaltig verbessern. In der unterzeichneten Investorenvereinbarung hat MSIP ein starkes Bekenntnis zu dieser Strategie ausgedrückt und unterstützt diese, auch in finanzieller Hinsicht. Mit dem Vorstand der PNE AG will MSIP die Umsetzung dieser Strategie weiter vorantreiben und beschleunigen. Darüber hinaus hat MSIP umfangreiche Zusagen für Mitarbeiter und bestehende Geschäftsbereiche gegeben.

    „Angebot verspricht nachhaltig stabile und positive Unternehmensperspektive“
    Per Hornung Pedersen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der PNE AG: „Wir begrüßen das Angebot von MISP und sind überzeugt davon, dass es einen fairen und angemessenen Wert für die Aktionäre bietet. Darüber hinaus verspricht das Angebot dem Unternehmen und seinen weiteren Stakeholdern eine nachhaltig stabile und positive Perspektive sowie führende Stellung in einem Zukunftsmarkt.“

    Die Angebotsunterlage wird gemäß den Vorgaben des WpÜG von der Bieterin nach Gestattung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Vorstand und Aufsichtsrat werden auch die Angebotsunterlage nach ihrer Veröffentlichung sorgfältig prüfen und gemäß § 27 WpÜG eine begründete Stellungnahme abgeben. Aus heutiger Sicht gehen Vorstand und Aufsichtsrat der PNE AG davon aus, dass beide Gremien den Aktionärinnen und Aktionären die Annahme des Angebots empfehlen werden.

    In der Transaktion wird die PNE AG durch PricewaterhouseCoopers (PwC) und Latham & Watkins unterstützt.

    ÜBER DIE PNE-GRUPPE


    Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie werden zukünftig Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes sein. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-Gas-Lösungen.

     


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    Mitglieder-News
    news-604 Wed, 09 Oct 2019 10:10:18 +0200 Deutsche Windtechnik unterzeichnet weiteren großen Servicevertrag für Gamesa-Turbinen in Spanien https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/deutsche-windtechnik-unterzeichnet-weiteren-grossen-servicevertrag-fuer-gamesa-turbinen-in-spanien/ Die spanische Einheit der Deutschen Windtechnik hat weitere 146 Gamesa-Windenergieanlagen im Rahmen von Full-Service unter Vertrag genommen. Die Anlagen vom Typ G58 mit einer Nennleistung von 124 MW gehören zu einem Cluster von drei Windparks in Castilla-La Mancha.

    Nachdem bereits im April 2019 über 130 Gamesa G80 and G52 in Spanien gezeichnet und die Präsenz und Leistungen des Unternehmens weiter ausgebaut wurden, bestätigt der neue Vertrag die Zuverlässigkeit und das Multibrand-Know-how des unabhängigen Servicedienstleisters. Beginnend mit dem letzten Quartal 2019 werden die O&M-Aktivitäten für mindestens vier Jahre durchgeführt.

    Es ist das erste große Projekt der Deutschen Windtechnik in den südlichen Regionen der spanischen Halbinsel. Die Größe der drei Windparks und ihre geografische Lage ermöglichen ein kosteneffizientes Clustering der Servicearbeiten. Die der Region fest zugeordneten Techniker und Servicestationen bauen standortspezifisches Wissen und Know-how auf. In einem so wettbewerbsintensiven Markt stellt dieser Serviceansatz zusammen mit einem hohen Maß an Flexibilität den Schlüssel zum Erfolg dar.

    Alfredo del Tiempo Pina, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik in Spanien: "Das Vertrauen, das der Kunde uns mit diesem neuen Vertrag entgegenbringt, bestätigt unsere Überzeugung, dass wir das Richtige tun. Gleichzeitig ist es eine Herausforderung für unser Unternehmen, weiterhin die Servicequalität und Flexibilität anzubieten, die es uns ermöglicht haben, diesen Meilenstein zu erreichen.“

    Spanische Einheit mit einer installierten Leistung von fast 1.000 MW im Service-Portfolio
    Insgesamt wird die Deutsche Windtechnik in Spanien zeitnah Serviceverträge mit einer installierten Leistung von 1 GW verantworten, dazu gehören Turbinen von Gamesa, Vestas, Siemens, Made-Endesa, Nordtank und NEG Micon. Das Vertrauen großer und langjähriger Kunden, die operative Multibrand-Erfahrung und maßgeschneiderte Serviceangebote auf höchstem Niveau sind einige der Attribute, die die Position des größten unabhängigen Windenergiedienstleisters auf dem Markt stärken.

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    news-603 Tue, 08 Oct 2019 11:50:56 +0200 Lies: „Volle Fahrt voraus für mehr Windenergie auf See“ https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/lies-volle-fahrt-voraus-fuer-mehr-windenergie-auf-see/ „Volle Fahrt voraus für mehr Windenergie auf See“ – unter diesem Motto lud Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am Montag die vier anderen Nordländer, Vertreter der Bundesregierung und der Wirtschaft zur gemeinsamen Konferenz über die Zukunft der Branche ein. „Es besteht großer Handlungsbedarf, nachdem die Bundesregierung mit dem Klimapaket klare Ziele auf den Weg gebracht hat“, betonte Lies: „Wir brauchen jetzt ein Szenario weit über das Jahr 2030 hinaus bis zum Jahr 2050“. Schließlich herrsche für die Windenergie auf See endlich Klarheit, „dass der Deckel angehoben wird auf mindestens 20 Gigawatt bis zum Jahr 2030“. Das sei das erklärte Ziel von Bund und Ländern. „Dieses Ziel werden wir in den nächsten Monaten auf rechtlich fixieren“, betonte Lies. Das sei auch eine hervorragende Botschaft, so Lies, für die Arbeitsplätze in der beteiligten Industrie, aber auch für die Gewerkschaften, die ebenfalls an der Runde teilnahmen. Der Zubau auf See werde sich in etwa 500 neuen Anlagen niederschlagen. Lies: „Da kommt eine ganze Menge Arbeit auf uns zu“. Das gelte für schnelle gesetzliche Grundlagen ebenso wie für beteiligte Planungsbehörden, „aber auch für den Netzausbau an Land“. Die Ausschreibungen sollten bis 2023 erfolgen, der Baubeginn im Jahr 2027 starten. Im Zuge dieser Entwicklung werde Niedersachsen auch die Entwicklung vom grünem Wasserstoff vorantreiben, versicherte Lies. „Besonders im Norden und im Nordwesten wird diese intelligente Technologie in Zukunft eine ganz entscheidende Rolle für Industrie und Mobilität spielen“, sagte der Umweltminister.

    Staatssekretär Andreas Feicht aus dem Bundeswirtschaftsministerium sicherte den Küstenländern und der Windenergiebranche die volle Unterstützung der Bundesregierung zu. „Das Klimapaket ist ambitioniert. Wir wollen die Gesellschaft fit machen für eine Zukunft mit deutlich weniger CO2. Deshalb werden wir einen Aktionsplan Offshore erstellen mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 auf 20 Gigawatt Offshore-Windenergie in der Nord- und der Ostsee zu kommen“, skizzierte Feicht die Pläne der Bundesregierung. Dazu gehöre auch ein ambitionierter Netzausbau an Land. „Wir wollen dazu noch im November in Berlin eine Konferenz mit den Ländern durchführen, auf der wir konkrete Aufgaben und Leitpläne für den Netzausbau formulieren“, kündigte der Staatssekretär an.

    Staatssekretär Enak Ferlemann („Ja, der Deckel ist weg“) aus dem Bundesverkehrsministerium warnte, bei allen großen Plänen den Zeitfaktor nicht zu unterschätzen. Planer und der Gesetzgeber dürften nicht überfordert werden. Schon die nächsten zehn Jahre seien ein ambitionierter Zeitraum, sagte Ferlemann. „Allen Teilnehmern bei dieser Konferenz war klar: die Ziele sind ehrgeizig“, fasste Ferlemann seinen Eindruck zusammen: „Aber der Bund hat den Ehrgeiz, das gemeinsam mit den Ländern und der Branche zu schaffen. Das ist unser einhelliges Ziel“. Die Konferenz von Hannover sei auf diesem Weg „ein gelungener Auftakt“ gewesen.

     

    Die Stiftung Offshore Wind („Wir brauchen eine Allianz von Politik und Wirtschaft“) bestätigte eine „dramatische Situation“. Die Branche brauche dringend ganz konkrete Signale und konkrete Vereinbarungen „bis zum Jahreswechsel“, damit nicht weitere Arbeitsplätze verloren gingen. Ein Vertreter Bremens mahnte, beim Blick nach vorne nicht beim Jahr 2030 stehen zu bleiben, sondern „klare Ziele bis weit darüber hinaus zu definieren“.

    Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel äußerst die „Bitte: Vergesst nicht die Ostsee“. An seiner Küste sei „vieles leichter beim Windkraftausbau“. Besorgt zeigte sich Pegel jedoch über die Schwierigkeiten, die nach wie vor bei der Sektorenkoppelung bestünden. „Dort gibt es große Probleme“, bedauerte Pegel.

    Der Stromnetzbetreiber Tennet versprach, die ehrgeizigen Pläne mit dem entsprechenden Strom-Netzausbau zu unterstützen. Dafür müsse die Politik aber auch „Planungssicherheit“ bieten, bekräftigte ein Tennet-Vertreter. In diesem Zusammenhang müsse man auch über eine „Risiko-Verteilung“ reden, hieß es.

     

    Zahlen und Daten der Stiftung Offshore:

    · Aktuell sind 20 Offshore-Windparks mit einer Leistung von 6,7 Gigawatt am Netz;

    · wächst der Ausbau auf 20 Gigawatt bis zum Jahr 2030, sind weitere 500 Windenergieanlagen notwendig;

    · die Windausbeute ist doppelt so hoch wie an Land:

    · ab 2024 lohnt sich die Stromerzeugung auf See auch ohne Förderung;

    · derzeit sind 24.500 Menschen in der Branche beschäftigt;

    · der Umsatz 2018 betrug 9 Milliarden Euro;

    · kurzfristig könnten weitere Anlagen für 2 Gigawatt realisiert werden;

    · ab 2026 wäre ein jährlicher Ausbau von 2 Gigawatt möglich;

    · im Jahr 2050 könnten 30 Prozent des deutschen Strombedarfs durch Offshore-Anlagen geliefert werden – bei zügigem Ausbau;

    · der Ausbau auf 20 Gigawatt bis 2030 sei möglich, versichert die Industrie und

    · im Jahr 2035 könnten es 30 Gigawatt sein.

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    Branchen-News
    news-602 Tue, 08 Oct 2019 10:59:16 +0200 Dekarbonisierung des Verkehrssektors: Iberdrola und Mercedes-Benz kooperieren bei Elektromobilität https://www.wab.net/aktuelles/news/detailseite/dekarbonisierung-des-verkehrssektors-iberdrola-und-mercedes-benz-kooperieren-bei-elektromobilitaet/ Berlin. Der spanische Energiekonzern Iberdrola und der Automobilhersteller Mercedes-Benz haben eine strategische Kooperation zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität in Spanien vereinbart. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Kräfte in einem speziellen Angebot, das den Kunden die Entscheidung pro Elektromobilität vereinfachen soll. Zugleich ermöglicht es ihnen, alle Vorteile eines Elektrofahrzeugs direkt ab dem Zeitpunkt des Kaufs zu nutzen.

    In dem zunächst auf drei Jahre angelegten Projekt wird Mercedes-Benz den Smart Mobility Plan von Iberdrola in seinen Vermarktungsprozess für Elektrofahrzeuge in Spanien einbeziehen. Das heißt, Iberdrola wird für alle Käufer der neuen Mercedes-Benz EQ-Reihe, unabhängig davon ob Privat- oder Geschäftskunde, die Elektroladesäulen liefern und installieren. Zudem werden die Batterien der Elektrofahrzeuge mit einhundert Prozent Ökostrom aus sauberen Energiequellen mit zertifizierter Garantie für erneuerbare Energien aufgeladen.

    Darüber hinaus wird der Zugang zu dem von Iberdrola bereitgestellten öffentlichen Ladenetz erleichtert und die Aufladung für einen Zeitraum von sechs Monaten kostenlos angeboten.

    Iberdrola folgt dabei seinem Plan für nachhaltige Mobilität, der die Installation von 25.000 Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Spanien bis 2021 vorsieht. Parallel beabsichtigt Mercedes-Benz, im Jahr 2030 mehr als die Hälfte seines Umsatzes mit seinen Elektromodellen zu erzielen.

    „Die erzielte strategische Vereinbarung unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit aller an der nachhaltigen Mobilität beteiligter Akteure. Mit Mercedes-Benz haben wir einen perfekten Partner gefunden, mit dem wir bei der Einführung von Ladelösungen für die Herausforderungen der Elektromobilität auf der Grundlage sauberer, CO2-freier Energie vorangekommen sind", erklärt Ángeles Santamaría, CEO von Iberdrola Spanien. „Die Elektrifizierung des Verkehrs, die zum unaufhaltsamen Wachstum von Strom aus nachhaltigen Quellen beiträgt, leistet einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels, verringert die Umweltverschmutzung und wird die Energieeffizienz steigern.".

    Roland Schell, Präsident von Mercedes-Benz Spanien, ergänzt: „Daimler bekräftigt mit der Gründung der Marke EQ sein Engagement für die Elektromobilität - und beginnt mit der Einführung seines EQC-Modells seinen Weg in die Zukunft. Unser Ziel ist es, den Übergang vom Verbrennungsmotor zum Elektrofahrzeug zu unterstützen, indem wir die Installation von Ladestationen während des Verkaufsprozesses erleichtern. Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung wird es Iberdrola und Mercedes-Benz Spanien ermöglichen, ihre gemeinsamen Interessen zu bündeln, um eine solide Grundlage für eine erfolgreiche und strategisch starke Zusammenarbeit im Hinblick auf eine nachhaltige Zukunft zu schaffen."

    Iberdrola führend in nachhaltiger Mobilität

    Diese Kooperation trägt zur Strategie von Iberdrola bei, den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität und die Elektrifizierung des Verkehrs als wirksames Mittel zur Dekarbonisierung der Wirtschaft zu fördern und anzuführen.

    Iberdrola ist das erste spanische Unternehmen, das sich der EV100-Initiative der „The Climate Group“ angeschlossen hat. EV100 ist eine globale Initiative, die zukunftsorientierte Unternehmen zusammenbringt, die sich dafür einsetzen, den Übergang zu Elektrofahrzeugen zu beschleunigen und die Elektromobilität bis 2030 zur neuen Normalität zu machen.

    Iberdrola hat sich verpflichtet, seinen Fuhrpark in Spanien und Großbritannien mit insgesamt 3.500 Fahrzeugen vollständig zu elektrifizieren sowie den Mitarbeitern bis spätestens 2030 die Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz bereitzustellen.

    Iberdrola ist mit 34.000 Mitarbeitern größter Erzeuger von Windstrom und nach Börsenwert eines der fünftgrößten Energieversorgungsunternehmen der Welt. Die Unternehmensgruppe ist in zahlreichen Ländern aktiv und liefert Strom an über 100 Millionen Menschen. Der Umsatz belief sich im Jahr 2017 auf 31,3 Milliarden Euro und der Nettogewinn auf 2,8 Milliarden Euro. Iberdrola ist in zahlreichen internationalen Nachhaltigkeitsindizes vertreten, darunter im Dow Jones Sustainability Index und im FTSE 4Good. Der Konzern gilt als eines der nachhaltigsten Energieversorgungsunternehmen der Welt.

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