WAB e.V. präsentiert Gemeinschaftsstand „Made in Germany“ auf WIND EUROPE in Kopenhagen

Bremerhaven/Kopenhagen, 26. April 2023. Der deutsche Industrieverband der Offshore Windindustrie WAB e.V. präsentierte in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit seinen Mitgliedern den Deutschland-Stand unter dem Motto „Made in Germany“ auf der WindEurope 2023 vom 25. bis zum 27. April in Kopenhagen (Halle D | Stand F-42/F-44).

Möglich wurde dies durch eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Heike Winkler, Geschäftsführerin der WAB, sieht darin eine Chance, deutsche Anlagenhersteller, Zulieferer und Dienstleister im internationalen Wettbewerb um Ausschreibungen und Projekte, bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig weiß sie um die Notwendigkeit dringend benötigter grenzüberschreitender Lieferketten, dem Austausch von Know-how zwischen den Nord- und Ostseeanrainerstaaten bei den Themen Mitarbeiterqualifizierung, Hafen- und Transportlogistik sowie in der Zusammenarbeit mit der maritimen Industrie.

„Wir freuen uns, unter dem Dach „Made in Germany“ unseren heimischen Unternehmen aus der Wind- und Wasserstoffindustrie eine gute Bühne bieten zu können“, sagt die WAB-Geschäftsführerin Heike Winkler. 2023 ist ein entscheidendes Jahr für die Offshore-Windindustrie in Deutschland und europaweit. Mehr als das Doppelte der bereits installierten Windkraft auf See sind in diesem Jahr ausgeschrieben worden. Bis 2035 sollen laut Realisierungsvereinbarung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 50 Gigawatt am Netz sein und mindestens vier Gigawatt sollen grünen Wasserstoff in Nord- und Ostsee produzieren. Um diese Ziele zu erreichen, muss die Lieferkette mit den Ausbauzielen wachsen können. Derzeit sehen sich die Unternehmen in der Lieferkette jedoch mit einigen Engpässen konfrontiert, wie der Verfügbarkeit von Fachkräften, steigenden Kosten und einer abnehmenden Verfügbarkeit von Rohstoffen.

 

Mitausteller des WAB-Gemeinschaftsstands sind clockworkX, NW Assekuranz, Steel Inspect, Steelwind Nordenham, Wind Multiplikator, Wölfel Group und IN - innovative navigation.

Eine besondere Gelegenheit zum Austausch bietet der WAB-Gemeinschaftstands seinen Unternehmen mit dem Speakers Corner.

Warum die Teilnahme aus nationaler und internationaler Perspektive am WAB – Gemeinschaftstand lohnend ist, fassen die Mitglieder des Industrieverbands wie folgt zusammen:

Für Geschäftsführer Ralf Tabbert von NW Assekuranz ist die internationale Branchenvernetzung ein entscheidender Faktor. „Die Teilnahme an der WindEurope ist für uns obligatorisch, da es ein einzigartiger Treffpunkt führender Unternehmen der Windindustrie ist. Die Erreichung der globalen Ausbauziele für die On- und Offshore Windkraft erfordern eine intensive Vernetzung der Branche, um ein gegenseitiges Verständnis der Bedarfe der Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen. Wir freuen uns besonders, mehr über die neuesten Entwicklungen und Trends zu erfahren, auf die vielen bereits vereinbarten Termine mit unseren internationalen Partnern und auf neue Kontakte.“

Jonas Hieber, Sales Engineer bei in-innovative navigation GmbH, betont die Chance für branchenübergreifende Lösungen: „Auf dem WAB-Gemeinschaftsstand auf der WindEurope in Kopenhagen wollen wir mit unseren Mitausstellern und Besuchern in Austausch treten und branchenübergreifende Ansätze für eine grüne Zukunft erkunden. Als weltweiter Anbieter von Navigationssystemen und landgestützten Verkehrsüberwachungssystemen für die maritime Industrie stehen wir für eine zukunftsorientierte und zuverlässige Überwachungslösung für Offshore-Windparks."

Timo Klaas, Sales Director bei Wölfel Wind Systems unterstreicht, welche Bedeutung der internationale Austausch auf hohem Level für sein Unternehmen hat: „Als europäischer Marktführer im Bereich Structural Health Monitoring von Offshore Windparks und Hersteller von Schwingungstilgern, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist es für uns von Wölfel Wind Systems von entscheidender Bedeutung, an der kommenden WindEurope-Konferenz teilzunehmen. Diese Veranstaltung bietet uns die perfekte Gelegenheit, unsere neuesten Entwicklungen und Innovationen vorzustellen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und uns mit den besten Köpfen der Branche auszutauschen. Wir sind überzeugt, dass diese Veranstaltung uns dabei helfen wird, unsere Position als führender Anbieter von Windenergie-Lösungen in Europa zu stärken und unser Wachstum weiter voranzutreiben."

„Der Ausbau der Offshore-Windenergie und des grünen Wasserstoffs bietet eine große Chance für Beschäftigung und Wertschöpfung. Wir brauchen eine große Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive und müssen dafür sorgen, dass die Klimabilanz von Offshore-Windprojekten neben weiteren Nachhaltigkeitskriterien ein vorrangiges Kriterium bei allen Offshore-Windauktionen ist. Ein entscheidender Schritt ist auch die Stärkung der maritimen Industrie und Werften sowie der Hafeninfrastruktur, die für die maritime Energiewende zwingend erforderlich ist. Die nationalen Ausbauziele in Deutschland und Europe sind nur mit internationaler Zusammenarbeit zu erreichen", so WAB e.V. Geschäftsführerin Heike Winkler.

 Bereits zum Messeauftakt am Montag, fand ein gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geplanter WAB-Empfang in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kopenhagen statt. Auch der deutsche Botschafter Dr. Pascal Hector betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der deutsch-dänischen Zusammenarbeit für die Erreichung der europäischen Ausbauziele.

 

Über WAB e.V.:

Die WAB mit Sitz in Bremerhaven ist bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windindustrie, das Onshore-Netzwerk im Nordwesten und fördert die Produktion von "grünem" Wasserstoff aus Windstrom. Dem Verein gehören rund 250 kleinere und größere Unternehmen sowie Institute aus allen Bereichen der Windindustrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.

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